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Datum: Freitag, 23.11.2001
Bibelstelle: 1.Timotheus 4,12-16; Titus 2,6-8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Einander weiterhelfen II



1.Timotheusbrief 4


12 Niemand hat ein Recht, auf dich herabzusehen, weil du noch so jung bist. Allerdings mußt du in jeder Beziehung ein Vorbild sein, in allem, was du sagst und tust: in der Liebe, im Glauben und in deiner ganzen Gesinnung [wörtl. Keuschheit].


13 Solange ich nicht wieder bei euch bin, lies du in der Gemeinde aus der Heiligen Schrift vor, ermutige die Christen und unterrichte sie.


14 Setze die Gabe ein, die Gott dir schenkte, als er dich durch ein prophetisches Wort in der Gemeinde für diese Aufgabe bestimmte und die Ältesten dir segnend die Hände auflegten.


15 Gebrauche diese deine Gabe, dann wird jeder erkennen, wie dein Glaube in jeder Hinsicht wächst.


16 Achte auf dich selbst; sieh zu, daß du die Lehre von Jesus Christus rein und unverfälscht weitergibst. Laß dich auf keinen Fall davon abbringen. Dann wirst du selbst gerettet und alle, die auf dich hören.




Titusbrief 2


6 Ebenso mußt du die jungen Männer ermahnen, beherrscht und ordentlich zu leben.


7 Vor allem sei du ihnen in jeder Hinsicht ein gutes Vorbild. Das gilt für alles, was du lehrst, aber auch für dein persönliches Leben.


8 Was immer du sagst, soll wahr und überzeugend sein. Nur so kannst du die Gegner des Wortes Gottes entlarven. Sie werden beschämt sein und nichts Nachteiliges gegen uns vorbringen können.




"Einer soll dem andern weiterhelfen." Kann das nicht auch durch unser Vorbild geschehen? In den Briefen, die Paulus an Timotheus und Titus schreibt, betont er die Bedeutung des Vorbildes. Paulus selbst erwies sich in jeder Lage als ein Diener seines Herrn, er war stets besorgt, ein Vorbild für die Gläubigen zu sein. "Haltet euch an mein Vorbild, wie ich mir Christus zum Vorbild nehme", schreibt er an die Korinther (1.Kor.11,1). Nicht selbstbewusst oder hochmütig stellt er sich als Vorbild hin, er will die anderen nur mitziehen, da sie ja die gleiche Berufung und den gleichen Heiland haben. (Lies Phil.3,17; 1.Thess.1,6.7; 2,10-12; 2.Thess.3,7-16.) Nichts beeinflusst vor allem junge Menschen mehr, als es das Vorbild tut. Was nützt alles Reden, wenn das gelebte Vorbild fehlt. Zeige ihnen deine Liebe zu Gott in deinem Gehorsam seinem Wort gegenüber, und du hast ihnen das Beste gegeben. "Ein Verantwortlicher, der selbst Gehorsam und Unterordnung gelernt hat, wird auch andere führen können. Der Leiter, der sich immer neu unter die Autorität Gottes stellt und Ermahnung und Korrektur durch Mitchristen annimmt, wird auch in seiner Leitungsaufgabe Autorität haben. Das eigene Vorbild der Liebe und Dienstbereitschaft ist das beste Führungsmittel. Unser Beispiel muss unsere Worte unterstreichen" (O.Föller). (Lies 1.Kor.4,16.17; 10,24.32.33; 11,1; 1.Petr.5,2.3; Ps.119,168.)






 

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