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nächsten Text: Einander weiterhelfen IV vorherigen Text: Einander weiterhelfen II Archiv Datum: Samstag, 24.11.2001 Bibelstelle: 1.Mose 18,16-33; 19,29; 1.Samuel 12,23 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Einander weiterhelfen III 1.Mose 18 16 Danach machten sich die drei auf den Weg nach Sodom, und Abraham begleitete sie noch ein Stück. 17 "Soll ich wirklich vor Abraham verbergen, was ich mit Sodom und Gomorra vorhabe?" dachte der Herr. 18 "Wenn er durch mich zum Stammvater eines großen und mächtigen Volkes wird, dann kann ich es ihm nicht vorenthalten. Schließlich soll sogar allen Völkern der Erde durch ihn Gutes zuteil werden. 19 Ich selbst habe ihn auserwählt; und er soll seine Nachkommen auffordern, so zu leben, wie es mir gefällt. Sie sollen das Recht achten und Gerechtigkeit üben, damit ich meine Zusage einlösen kann, die ich Abraham gegeben habe." 20 Darum sagte der Herr laut: "Harte Anschuldigungen habe ich über die Menschen von Sodom und Gomorra vernommen: Sie sollen ein abscheuliches Leben führen. 21 Ich gehe jetzt dorthin, um selbst nachzusehen, ob die schweren Vorwürfe wirklich zutreffen." 22 Die zwei anderen Männer gingen weiter in Richtung Sodom, nur der Herr blieb noch mit Abraham zurück. 23 Abraham trat näher heran und fragte: "Willst du wirklich Unschuldige und Schuldige zusammen vernichten? 24 Vielleicht findest du ja fünfzig Leute in der Stadt, die nichts Böses getan haben und dir dienen. Willst du die Stadt nicht um ihretwillen verschonen? 25 Es wäre unrecht von dir, Sodom ganz zu vernichten! Denn dann tötest du ohne Unterschied den Schuldlosen und den Schuldigen und behandelst beide gleich. Das wäre nicht recht! Du bist der Richter der ganzen Welt und willst gegen die Gerechtigkeit verstoßen?" 26 Da erwiderte der Herr: "Wenn ich in Sodom fünfzig Unschuldige finde, werde ich um ihretwillen den ganzen Ort verschonen." 27 Abraham aber ließ nicht locker: "Ich habe es nun einmal gewagt, mit dem Herrn zu sprechen, obwohl ich nur ein vergänglicher Mensch bin. 28 Angenommen, es gibt bloß fünfundvierzig Menschen, die kein Unrecht getan haben - willst du wegen der fehlenden fünf die ganze Stadt zerstören?" "Nein", sagte der Herr, "wenn ich fünfundvierzig finde, verschone ich die Stadt." 29 Abraham tastete sich noch weiter vor: "Und wenn es nur vierzig sind?" Der Herr versprach: "Auch dann vernichte ich die Stadt nicht." 30 "Bitte werde nicht zornig, wenn ich weiterrede", bat Abraham, "vielleicht gibt es nur dreißig dort?" "Selbst dann werde ich es nicht tun." 31 Abraham setzte zum fünften Mal an: "Ich habe es nun einmal gewagt, Herr, mit dir zu reden! Angenommen, es sind nur zwanzig?" Und der Herr sprach: "Dann werde ich die Stadt trotzdem verschonen." 32 "Mein Herr", sagte Abraham, " bitte werde nicht zornig, wenn ich zum Schluß noch einmal spreche: Was wirst du tun, wenn dort nur zehn unschuldige Menschen wohnen?" Wieder antwortete der Herr: "Die zehn werden verschont bleiben und ebenso die ganze Stadt." 33 Nachdem er dies gesagt hatte, ging er weiter, und Abraham kehrte zu seinem Zelt zurück. 1.Mose 19 29 Gott hatte an Abrahams Bitte gedacht: Er zerstörte zwar die Städte, in denen Lot gewohnt hatte, Lot selbst aber brachte er vorher in Sicherheit. 1.Samuel 12 23 Auch ich werde weiterhin für euch beten. Denn wenn ich damit aufhörte, würde ich Schuld auf mich laden. Auch in Zukunft will ich euch lehren, was gut und richtig ist. Vor allem können wir uns gegenseitig durch Fürbitte helfen. Wir denken wieder an Abraham. Das Gericht über Sodom traf Abraham zutiefst. Denn es ging auch um Lot, was hatte Gott mit ihm vor? "Abraham blieb stehen vor dem Herrn und trat zu ihm und sprach: Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen?" Intensiv und ausdauernd bat Abraham für Lot. Sein anhaltendes Beten erreichte Gottes Ohr. "Es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte." (Lies Apg.12,5-12.) Hiob betete für seine Familie. Er trat auch für seine Freunde fürbittend ein, obwohl sie ihn mit ihren Reden zusätzlich verletzt hatten. Gott selbst wies die Freunde darauf hin: "Mein Knecht Hiob soll für euch Fürbitte tun; denn ihn will ich erhören, dass ich nicht gegen euch nach eurer Torheit handle ... Und der Herr erhörte Hiob" (Hiob 1,4.5; 42,8-10).Von Epaphras erfahren wir, wie ihm die Gemeinde in Kolossä am Herzen lag: Epaphras, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und erfüllt mit allem, was der Wille Gottes ist." Gott sollte sein Ziel mit den Kolossern erreichen, das war sein Gebetsanliegen. (Lies Kol.4,12.13; Röm.1,9-12.) Es geht um die anderen! Wir sind zur Fürbitte gerufen - für unsere Familie, für Nachbarn und Freunde, für die Gott-fernen Menschen in unserem Volk und für alle, die das Evangelium weitersagen. "Das Gebet des Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist." (Lies Eph.6,18-20; 1.Tim.2,1-6; Röm.15,30-32.) (Die Bibeltexte sind der Hoffnung für alle entnommen)
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