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Datum: Sonntag, 25.11.2001
Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,11-14; 3.Mose 19,17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Einander weiterhelfen IV



1.Thessalonicherbrief


5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.


5,12 Wir bitten euch aber, liebe Brüder, erkennt an, die an euch arbeiten und euch vorstehen in dem Herrn und euch ermahnen;


5,13 habt sie um so lieber um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander.


5,14 Wir ermahnen euch aber, liebe Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann.




3.Mose 19


17 Hege keinen Haß gegenüber deinem Mitmenschen! Wenn du etwas gegen jemanden hast, dann weise ihn zurecht, sonst lädst du Schuld auf dich.




Durch Ermahnen können wir einander weiterhelfen. In dem Taschenbuch von Oskar Föller "Verbindliches Leben" finden wir einen wichtigen Abschnitt über das "Ermahnen". Daraus wollen wir einiges weitergeben: "Der 'Dienst der Ermahnung' ist wohl etwas vom Schwierigsten im Miteinander. Er ist eine Anfrage an das eigene Leben, weil er wie ein Bumerang auf uns selbst zurückkommt und uns trifft. Er ist daher zunächst meist ein undankbares Geschäft. Vielleicht wird er deshalb so vernachlässigt. Aber dennoch ist er nötig. Wo er nicht geübt wird, gibt es viel Wildwuchs, viele Fehlentwicklungen. Wenn in einem Kreis diese Aufgabe abgeschoben wird, schadet man sich auf die Dauer selbst und wird schuldig aneinander. (Lies Hebr.10,24.25; 2.Kor.2,5-9; 2.Thess.3,11-15.) Das griechische Wort 'parakalein' bedeutet 'zu etwas aufrufen, ermahnen, freundlich zurechtweisen, liebend zurechthelfen', aber auch 'ermutigen, trösten, ermuntern'. Beides gehört zusammen. Wohl dem, der zurechtgewiesen wird von einem Bruder, das ist ein Zeichen von dessen Liebe und Fürsorge; und wohl dem, der einen Bruder hat, der auch zur rechten Zeit tröstet. Natürlich ist die rechte Haltung dem andern gegenüber entscheidend. Wenn der andere empfindet, dass ich negativ, schulmeisterlich und kritisch ihm gegenüber bin, wird es ihm sehr schwer sein, meine Mahnung anzunehmen. Es ist gut, bevor man den andern ermahnt, für sich selbst um Demut und Liebe zu bitten und für den Bruder oder die Schwester zu beten, ihn zu segnen, für ihn zu danken, ihn wirklich anzunehmen und den rechten Augenblick abzuwarten." "Wir wollen der Wahrheit dienen, in Liebe miteinander verbunden sein und so immer stärker auf ihn ausgerichtet sein: auf Christus." (Lies Apg.20,31-36; 1.Kor.4,14-16; Kol.1,25-29.)








 

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