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nächsten Text: Gib mir Augen, die was taugen ... vorherigen Text: Einander weiterhelfen IV Archiv Datum: Montag, 26.11.2001 Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,11; Römer 15,14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Einander weiterhelfen V 1.Thessalonicherbrief 5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut. Römerbrief 15,14 Ich weiß aber selbst sehr wohl von euch, liebe Brüder, daß auch ihr selber voll Güte seid, erfüllt mit aller Erkenntnis, so daß ihr euch untereinander ermahnen könnt. "Helft einander weiter - ermahnt einander!" "Wir sollten uns gegenseitig das Recht einräumen, einander zu ermahnen. Wenn wir aber ermahnt werden und nicht mit dem Gesagten einverstanden sind, ist es gut, nicht gleich zu reagieren und sich selbst zu rechtfertigen. Es ist ratsam, wirklich hinzuhören, die Ermahnung einfach einmal anzunehmen, darüber nachzudenken und Gott zu fragen, ob nicht wirklich ein Grund vorliegt. (Lies Jak.1,19; Spr.10,17; 19,20; 23,12.) In den meisten Fällen steht zumindest ein Teil Wahrheit hinter einer solchen Infragestellung. Auch beißende Kritik von außerhalb sollten wir nicht einfach vom Tisch fegen. Was zu ändern ist, sollte man ändern und gemachte Fehler auch eingestehen. Ermahnung und Kritik nötigen uns zu einer Selbstprüfung. Allerdings sollten wir nicht stehenbleiben und uns davon nicht in unserem Lauf aufhalten lassen. Zum Nachdenken: Wann bin ich empfindlich und beleidigt? Bin ich jederzeit bereit, mich von jedem zum Höchsten anhalten zu lassen? Bin ich bereit, andere zum Höchsten anzuhalten?" (O.Föller). - "Bei Eva von Tiele-Winckler, der Gründerin des Diakonissenmutterhauses Friedenshort, beklagte sich eine Schwester über eine ihrer Mitschwestern, die sich immer an einer unangenehmen Arbeit vorbeidrückte. Sie bat darum, dass man die Schwester zurechtwies. Mutter Eva wartete eine Zeit, dann aber ging sie selbst hin und tat die Arbeit, die zu tun war. Das wirkte nach links und nach rechts. Liebe findet ihre eigene Sprache!" (A.Funke). Unser Leben ist ein Weg, der aus vielen kleinen Schritten besteht. Immer wieder haben wir uns zu entscheiden, ob wir den Weg der tragenden Liebe oder der Ermahnung wählen sollen. Wir wollen daran denken, dass es auch um den anderen geht. Wir wollen uns gegenseitig Mut machen, einander weiterzuhelfen. "Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus." (Lies 1.Kor.13,4-6; 16,14; Gal.5,13b; Eph.5,1.2.)
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