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Datum: Dienstag, 27.11.2001
Bibelstelle: Epheser 6,10-12; 1,18-23
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gib mir Augen, die was taugen ...



Epheserbrief


1,18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist


1,19 und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde,


1,20 mit der er in Christus gewirkt hat. Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel


1,21 über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.


1,22 Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles,


1,23 welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.


6,10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.


6,11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.


6,12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.




Paulus erhellt hier den Hintergrund, vor dem sich unser Alltag und unsere Arbeit für Jesus abspielt. Gelegentlich fragen wir uns: Warum ist das nur so zäh, so schwierig? Wo ist da Sand im Getriebe? Manchmal liegt es auch an Satan, unserem unsichtbaren Gegner, dass es nicht vorwärts geht. Paulus will uns motivieren, bewusster von dem Sieg her zu leben, den Jesus für uns am Kreuz errungen hat. Ehe wir uns mit dem Widersacher und seinen listigen Anschlägen beschäftigen, wollen wir Jesus anschauen. Vom ersten Kapitel des Epheserbriefes her können wir besser verstehen, was Paulus über unsere geistliche Waffenrüstung und den Teufel schreibt. Wir haben es ja mit einem geschlagenen Feind zu tun. „Gott hat Christus eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Und alles hat er unter seine Füße getan.“ (Lies 1.Joh.3,8b; Hebr.2,14.15.) Wir haben immer wieder den Durchblick auf Jesus nötig und auf die Siegesmöglichkeit in ihm. Theoretisch wissen wir zwar davon. Aber verlieren wir es nicht bei Schwierigkeiten leicht aus den Augen? Deshalb betet Paulus um erleuchtete Augen des Herzens für die Epheserchristen. Wenn wir Jesus in seiner Souveränität und Macht vor Augen haben, hilft es uns, dass wir vertrauensvoll und erwartungsvoll unsere Lasten im Gebet bei ihm abladen können. „Gib mir Augen, die was taugen, rühre meine Augen an, denn das ist die größte Plage, wenn am Tage man das Licht nicht sehen kann.“ „Lasst uns aufsehen auf Jesus!“ (Hebr.12,2; lies Apg.2,32-36; Kol.1,19.20; 2,9.10; 1.Petr.1,21; 3,22).






 

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