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nächsten Text: Nicht so eifrig für die Sache Gottes sein, dass keine Zeit mehr zum Beten bleibt vorherigen Text: Jesus hat Gewalt über alle dämonische Mächte und Machenschaften Archiv Datum: Donnerstag, 29.11.2001 Bibelstelle: Epheser 6,10-12; Kolosser 2,14.15 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Christenleben ist kein Spielfeld, sondern ein Kampffeld Epheserbrief 6,10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 6,11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. 6,12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Kolosserbrief Kap. 2 14 Gott hat den Schuldschein, der uns mit seinen Forderungen so schwer belastete, eingelöst und auf ewig vernichtet, indem er ihn ans Kreuz nagelte. 15 Auf diese Weise wurden die finsteren dämonischen Mächte entmachtet und in ihrer Ohnmacht bloßgestellt, als Christus über sie am Kreuz triumphierte. Unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Das Grundthema dieser Verse ist Kampf. Das Christenleben ist nicht ein Spielfeld, sondern ein Kampffeld. Paulus illustriert hier die Botschaft mit Beispielen aus dem militärischen Bereich. Bei der Kriegsführung spielt der Geheimdienst eine Rolle. Er muss die Stellungen des Feindes auskundschaften, seine Truppenstärke herausfinden, seine Ausrüstung erkunden. Wie will man kämpfen, wenn man nicht weiß, wer der Gegner ist, wo er ist und was er vermag? Im Wort Gottes finden wir die wichtigsten Informationen über unseren Feind. Er gebietet über Finsternismächte, die Paulus hier Herrschaften, Gewalten, Weltbeherrscher dieser Finsternis nennt. Doch die wichtigste Aussage der Bibel über ihn ist, dass Jesus ihn am Kreuz besiegt hat. (Lies Joh.12,31-33; 19,30.) Wir dürfen nicht den Fehler machen und Gottes Eigenschaften auf Satan übertragen. Er ist nicht allwissend, allmächtig, allgegenwärtig. Er vermag viel, doch er ist immer unter Gott. Luther nannte ihn den Kettenhund Gottes. Er ist in Opposition gegen Gott. Sein Ziel ist es, Menschen blind und unempfänglich für Gott zu machen. (Lies 2.Kor.4,4; Eph.2,1-3; 4,17-19; Kol.2,13; 3,6.) Er will unser Vertrauen und unsere Beziehung zu Gott zerstören oder, wenn ihm das nicht gelingt, mindestens stören. Er kämpft vor allem gegen das Wort Gottes, stellt es in Frage und will es unwirksam machen, weil es ihn entlarvt und er nur damit besiegt werden kann. Es ist das Schwert des Geistes, das ihn zum Weichen bringt. Damit hat Jesus ihm bei der Versuchung widerstanden. Es steht geschrieben! So können wir ihm widerstehen. (Lies 1.Mose 3,1; Matth.4,1-11; 2.Kor.10,4.5; 11,3.)
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