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nächsten Text: Schwachheit und Kraft gehen Hand in Hand vorherigen Text: Das Christenleben ist kein Spielfeld, sondern ein Kampffeld Archiv Datum: Freitag, 30.11.2001 Bibelstelle: Epheser 6,11; Matthäus 16,21-23 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Nicht so eifrig für die Sache Gottes sein, dass keine Zeit mehr zum Beten bleibt Epheserbrief 6,11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Matthäus 16,21 Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. 16,22 Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht! 16,23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Methoden des Teufels gegenüber standzuhalten vermögt. Was sind seine Methoden? Er versucht, sich bestimmter Menschen zu bedienen und sie für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Als Jesus den Jüngern seinen Leidensweg eröffnete, nahm ihn Petrus beiseite, fing an, ihm abzuwehren, und sprach: Herr, schone dich selbst! Das widerfahre dir nur nicht. Jesus erkannte den Versucher: Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich. (Lies Hiob 2,9.10; 1.Mose 39,7-12; 1.Kön.11,1.4.) Als Vater der Lüge serviert Satan uns nicht die reine Lüge, sondern er vermischt sie mit Wahrheit. Der Geschmack der Wahrheit bewirkt, dass wir auch die Lüge mit schlucken. (Lies 1.Mose 2,17; 3,1-5.7.19; 2.Kor.11,14.) Satan will uns so beschäftigt halten, dass uns für das Wort Gottes und Gebet, für das Anlegen der Waffenrüstung keine Zeit bleibt. Hudson Taylor schrieb an seine Mitarbeiter: Seid nicht so eifrig in der Arbeit für Christus, dass euch keine Kraft zum Gebet bleibt. Entmutigen will der Teufel uns. Wir sollen aus dem Blickfeld verlieren, wer unser Gott ist, was er vermag, welche Verheißungen wir haben. Mit uns selbst und unseren Problemen, mit Selbstmitleid und Selbstverwirklichung will er uns beschäftigen, dass wir nicht frei sind, um Menschen für Jesus zu gewinnen. In Unversöhnlichkeit, Neid und Streit will er uns verstricken, dass wir unserem Nächsten nicht vergeben und auf diese Weise die Vollmacht im Gebet und zum Dienst verlieren. Wir sollen gegeneinander kämpfen, anstatt gegen ihn. So legt er uns lahm, dass wir für ihn ungefährlich sind. Das sind seine altbewährten Methoden, bei denen er an unserem alten Menschen anknüpfen kann. Aber die Waffenrüstung Gottes kann uns gegen sie schützen. (Lies Mark.11,25.26; 2.Kor.2,8-11; Phil.4,2.)
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