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nächsten Text: In der Gnade des HERRN kann der Christ widerstehen vorherigen Text: Widerstand durch Vertrauen Archiv Datum: Montag, 03.12.2001 Bibelstelle: Epheser 6,11.13; Lukas 10,18.19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Widerstehe dem Teufel, so flieht er von Dir Epheserbrief 6,11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. 6,13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. Lukas 10,18 Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. 10,19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Welches Ziel haben wir bei unserem geistlichen Kampf? Damit ihr standhalten könnt, damit ihr widerstehen und das Feld behalten könnt. Nicht den Sieg über Satan müssen wir erringen. Den hat Jesus längst für uns am Kreuz vollbracht. Auch brauchen wir das Kampfesfeld nicht zu erobern, nur zu verteidigen. Es gehört uns, wird uns aber von Satan streitig gemacht. Er will uns davon vertreiben. Wir versuchen nicht, den Boden zu erobern, sondern wir stehen auf dem Boden, den der Herr für uns gewonnen hat, und weigern uns ganz entschieden, uns vertreiben zu lassen (W. Nee). Unser Ziel ist also, dass wir festhalten an dem Sieg, den Jesus errungen hat, auch wenn der Feind uns rauben will, was uns durch Jesus zusteht. Wenn ein Alkoholiker frei geworden ist oder ein Zweifler zur Gewissheit des Heils gefunden hat, dann muss er dieses Feld vor den Eroberungsangriffen Satans verteidigen (F.Vogel). Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch! (Jak.4,7; lies Röm.16,20; 1.Kor.10,13; Offb.3,11). Eine Illustration dazu finden wir bei Schamma, einem der Mitkämpfer Davids. Als die Philister wieder einmal in Israel einfielen, floh das Volk, aber Schamma trat mitten auf ein Ackerstück, verteidigte es und schlug die Philister, und der Herr verlieh einen großen Sieg (2.Sam.23,11.12). Er überließ den Acker nicht den Philistern, sondern kämpfte von den Verheißungen Gottes her darum, wusste er doch, dass Gott seinem Volk das Land gegeben hatte. Wir sind dem Feind nicht wehrlos ausgeliefert, sondern haben Gottes Zusagen als Waffen gegen ihn. Luther kannte sich aus im geistlichen Kampf und sagte: Man kann wider den Teufel nicht mit dem Eisen fechten. Darum ist es nötig, alles daranzusetzen, das geistliche Schwert, das Wort, zu fassen. Gott will, dass wir mit Erfahrung lernen, dass das kleine, schwache, elende Wort stärker ist als der Teufel und die höllischen Pforten. (Lies Jes.49,2; 55,11; Jer.23,29.)
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