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10.12. Herzliche Verbundenheit untereinander

09.12. Einheit, wie Gottes Wort sie uns zeigt

08.12. Der Feind will uns einreden, dass unsere Gebete umsonst sind

07.12. Beten mit und ohne Heiligem Geist

06.12. Bei Gott hat einen Sinn, was mir sinnlos erscheint

05.12. Wo man nicht mehr miteinander um die Verlorenen kämpft, kämpft man bald gegeneinander

04.12. In der Gnade des HERRN kann der Christ widerstehen

03.12. Widerstehe dem Teufel, so flieht er von Dir
 
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Datum: Donnerstag, 06.12.2001
Bibelstelle: Epheser 6,16.17; 1.Thessalonicher 5,8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Bei Gott hat einen Sinn, was mir sinnlos erscheint



Epheserbrief


6,16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,


6,17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.




1.Thessalonicherbrief


5,8 Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.




„Ergreift den Schild des Glaubens!“ Die Schwerbewaffneten der Antike trugen einen großen Langschild, hinter dem sie sich schützten. Er bestand aus zwei aneinander geleimten Holzplatten und war dazu bestimmt, die glühenden Pfeile des Gegners abzuwehren. Der Pfeil wurde an seiner Spitze mit Flachs umwickelt, in Pech getaucht, angezündet und brennend abgeschossen. Verbarg sich der Soldat hinter seinem Langschild, so prallte der Pfeil ab. Durch Vertrauen machen wir die Pfeile des Feindes unwirksam, zum Beispiel indem wir sprechen: „Vater, ich vertraue dir, auch wenn ich dich nicht verstehe. Bei dir hat einen Sinn, was mir sinnlos erscheint.“ Als Hudson Taylor einmal sehr krank war, sagte er: „Ich bin zu schwach, um zu denken und um zu beten, aber ich kann vertrauen.“ Während des Krieges beteten unsere Schwestern in Stuttgart, dass Gott unser Haus bewahren möge. Doch es wurde von Bomben getroffen und zerstört. Christa von Viebahn, die den Bibellesezettel vierzig Jahre lang schrieb und die das miterlebte, sagte danach: „Mein Herz hat in all dem Schrecklichen keinen Augenblick gezittert oder gezweifelt an der Güte Gottes.“ So hat sie die feurigen Pfeile abgewehrt durch den Schild des Glaubens. „Es gibt keinen Sieg ohne Glauben, und mit dem Glauben ist das Heil verbunden, weil Gott sich zum Glauben bekennt und ihn erhört“ (A. Schlatter). Das Wort Gottes ermutigt uns: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens!“ (Lies 1.Tim.6,11.12; 1.Joh.4,4; 5,4; Jes.26,3.4; Micha 7,8.) “Nehmt den Helm des Heils.“ Ohne einen Helm darf sich heute niemand mit dem Motorrad in den Verkehr begeben. Kopfverletzungen sollen dadurch verhindert werden. Der "Helm des Heils" hat eine ähnliche Aufgabe. Unser Kopf, unsere Sinne und Gedanken sollen geschützt werden, denn sie sind ein bevorzugtes Angriffsziel des Feindes. Wenn er unser Denken hat, kann er uns leicht ganz beherrschen. (Lies 2.Kor.11,3; 10,4.5; Ps.119,55.56.)








 

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