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09.12. Einheit, wie Gottes Wort sie uns zeigt

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07.12. Beten mit und ohne Heiligem Geist

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05.12. Wo man nicht mehr miteinander um die Verlorenen kämpft, kämpft man bald gegeneinander

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Datum: Freitag, 07.12.2001
Bibelstelle: Epheser 6,17.18; Hebräer 4,12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Beten mit und ohne Heiligem Geist



Epheserbrief


6,17 ... und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.


6,18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.




Hebräer 4


12 Gottes Wort ist voller Leben und Kraft. Es ist schärfer als die Klinge eines zweischneidigen Schwertes; dringt es doch bis in unser Innerstes, trennt dort Menschliches von Göttlichem und trifft uns tief in Mark und Bein. Dieses Wort ist ein unbestechlicher Richter über die Gedanken und geheimsten Wünsche unseres Herzens.




„Nehmt das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.“ Wir sprachen schon davon: Mit dem Wort Gottes können wir uns verteidigen und den Feind in die Flucht schlagen. Georg Müller war davon überzeugt, dass „die Kraft unseres geistlichen Lebens abhängig ist davon, welche Rolle das Wort Gottes in unserem Leben und in unserer Gedankenwelt spielt“. Wenn es uns prägen soll, müssen wir Bibelworte auswendig lernen. Keiner ist zu alt dazu. Unsere Gedanken brauchen Nahrung. Gottesworte sind die beste Nahrung für unsere Gedanken und sind heilmachender Gedankeninhalt. Sie schützen und stärken unseren inneren Menschen. (Lies 2.Kor.4,16; Ps.19,8-12; 119,11.50.72.97.165.) „Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist." Das "Schwert des Geistes" und das "Gebet im Geist" gehören unbedingt zusammen in unserer Waffenrüstung. Jesus sagte seinen Jüngern: "Wenn mein Wort in euch bleibt, dann werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird geschehen" (Joh.15,7). Was wir auch tun, wo wir auch sind, wir können durchs Gebet in Verbindung mit Gott bleiben. Der Heilige Geist ist dabei unser Gebetshelfer (Röm.8,15.26.27; Gal.4,6). Worin unterscheidet sich Beten ohne den Heiligen Geist vom Beten im Heiligen Geist? Wenn wir im Geist beten, dann ist unser Gebet nicht so problemorientiert, sondern mehr verheißungsorientiert. Wir haben dabei die Größe und Macht Gottes vor Augen, seine Liebe, die seinen Kindern so gerne gibt. (Lies Jer.29,12.13; 33,3.) Beten ohne den Geist ist vergleichbar mit dem Versuch, einen harten Herrn von einer Notlage zu überzeugen und ihm Hilfe abzuringen. Als Kinder Gottes aber reden wir im Gebet mit unserem Vater, der weiß, was wir nötig haben. "Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet" (Matth.6,7.8; 1.Tim.2,8; Luk.18,1-8).








 

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