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11.12. Ein unauflösliches Band

10.12. Herzliche Verbundenheit untereinander

09.12. Einheit, wie Gottes Wort sie uns zeigt

08.12. Der Feind will uns einreden, dass unsere Gebete umsonst sind

07.12. Beten mit und ohne Heiligem Geist

06.12. Bei Gott hat einen Sinn, was mir sinnlos erscheint

05.12. Wo man nicht mehr miteinander um die Verlorenen kämpft, kämpft man bald gegeneinander
 
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Datum: Samstag, 08.12.2001
Bibelstelle: Epheser 6,18-20; Philipper 1,19.20
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Feind will uns einreden, dass unsere Gebete umsonst sind



Epheserbrief


6,18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen


6,19 und für mich, daß mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen,


6,20 dessen Bote ich bin in Ketten, daß ich mit Freimut davon rede, wie ich es muß.




Philipperbrief


1,19 denn ich weiß, daß mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi,


1,20 wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod.




In dem geistlichen Kampf stehen wir nicht allein und als Einzelkämpfer, sondern Gott hat uns als Gemeinde miteinander an diese Front gestellt. „Wacht mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.“ Wir können weltweit beten für „alle Heiligen“, um einander beizustehen, sich gegenseitig zu schützen und zu stärken. Für die Christen, die verfolgt und gefoltert werden und gefangen sind, wollen wir am Thron Gottes eintreten, auch wenn wir ihre Namen nicht kennen. Meinen wir nur nicht, unsere Gebete seien umsonst! Der Feind will uns das einreden, weil er weiß, dass er durchs Gebet in die Flucht geschlagen wird. „Noch in jeder Krise des Reiches Gottes ist Gebet ausschlaggebend gewesen“ (A. Pierson). Durch die vielen Nachrichten, die uns erreichen, erweitert sich unser Gebetshorizont, denn Fürbitte braucht Information. (Lies 1.Sam.12,23; Kol.2,1-3; Hebr.13,18.19.) Fürbitte ist die größte Hilfe, die wir einander geben können. Haben wir den Mut und die Demut, die Gebetspartner auch von unserer eigenen Not wissen zu lassen. Paulus bat immer wieder um Fürbitte, weil er, selbst wenn er im Gefängnis war, jede Gelegenheit nützte, die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. (Lies Röm.15,30; Kol.4,2-4; 2.Thess.3,1.2.) Wir leben bewusster und disziplinierter, wenn wir um den Kampf wissen, in den wir gestellt sind. Doch wir brauchen nicht ängstlich zu sein, haben wir doch einen überragenden Herrn, mit dem wir beständig in Verbindung sein können durch seinen Geist und durchs Gebet. "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." Am besten nehmen wir uns morgens Zeit, die ganze Waffenrüstung anzulegen, nicht nur einen Teil und nicht nur gelegentlich einmal. Wir können beständig mit der Waffenrüstung leben, indem wir sie dankend ergreifen und uns damit schützen und wehren.






 

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