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nächsten Text: Herzliche Verbundenheit untereinander vorherigen Text: Der Feind will uns einreden, dass unsere Gebete umsonst sind Archiv Datum: Sonntag, 09.12.2001 Bibelstelle: Epheser 4,4-6; Kolosser 2,18.19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Einheit, wie Gottes Wort sie uns zeigt Epheserbrief 4,4 EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung; 4,5 EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe; 4,6 EIN Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. Kolosserbrief, Kap. 2 18 Laßt euch deshalb durch niemanden von euerm Ziel abbringen. Schon gar nicht von solchen Leuten, die sich in falsch verstandener Demut gefallen, zu Engeln beten und sich dabei stolz auf ihre Visionen berufen. Diese Menschen haben nicht den geringsten Grund, sich derart aufzuspielen. 19 Sie halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und so wachsen und gedeihen, wie Gott es will. Heutzutage erleben wir, wie viele Menschen versuchen, die Christen zu vereinigen. Dies geschieht jedoch oft auf eine Weise, die dem Wort Gottes nicht entspricht. Wenn die Einheit nicht auf der biblischen Wahrheit aufgebaut wird, dann steht sie auf falschem Grund. Paulus schreibt den Christen in Ephesus von sieben grundlegenden Wirklichkeiten, die zu echter Einheit führen. Sie sind wie ein Glaubensbekenntnis und haben Geltung zu allen Zeiten und an allen Orten. Man könnte sagen: Ja, Herr, ich glaube es: "Da ist ein Leib und ein Geist, wie wir auch berufen sind zu einer Hoffnung. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen, durch alle und in uns allen." (Lies 1.Kor.3,11; Apg.4,12.) Es ist interessant, dass die Aufzählung über die Einheit, von der die Bibel spricht, nicht mit "Gott, dem Vater", beginnt, sondern dass es als Erstes heißt: "Da ist ein Leib." Das Bild des menschlichen Leibes spricht von der tiefen Verbundenheit, die alle Glaubenden mit Jesus und untereinander haben. Christus und seine Erlösten bilden eine unauflösliche Einheit. Dass das Band zwischen Haupt und Gliedern fest ist, das ist uns für einen menschlichen Leib selbstverständlich; aber ist es uns ebenso selbstverständlich für den geistlichen Leib? Das zwölfte Kapitel des ersten Korintherbriefes beschreibt die lebendige Einheit des Leibes Jesu Christi. Die Glieder sind deshalb eins, weil sie von einem Zentrum - ihrem Haupt Jesus - geleitet werden. (Lies 1.Kor.12,12-27; Eph.1,22.23.) N.L.Graf von Zinzendorf brachte in einem seiner Lieder zum Ausdruck: Er das Haupt, wir seine Glieder, er das Licht und wir der Schein, er der Meister, wir die Brüder, er ist unser, wir sind sein.
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