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Datum: Montag, 10.12.2001
Bibelstelle: Epheser 4,4; Römer 12,3-5
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Herzliche Verbundenheit untereinander



Epheserbrief


4,4 EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung;




Römerbrief


12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, daß niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern daß er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat.


12,4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben,


12,5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied,




"Ein Leib!" Ist das nicht eine gewaltige Aussage, dass es trotz unterschiedlicher Rasse, Farbe, Nationalität, Kultur, Sprache und Temperament nur einen Leib Christi gibt? Er besteht aus allen Gläubigen, die - vom Tag der Auferstehung bis zur Heimholung der Gemeinde - Jesus als ihren Erlöser und Herrn angenommen haben. "Wir, die Vielen, sind ein Leib in Christus." Da weitet sich der Horizont, unser Blick geht um den ganzen Erdball, überall dahin, wo Christen sind, die in Jesus Rettung fanden. Wir alle gehören zusammen. Paulus ruft uns auf, unsere Herzen im Gebet weit zu machen für die Glaubenden nah und fern. (Lies Eph.6,18.) - "Ein Leib!" Wir sind Glieder an seinem Leib. Wir sind nicht allein in dieser einzigartigen Stellung, es sind andere da, die ebenso wie wir durch Gottes Gnade Glieder am "Leib" geworden sind. Jeder Einzelne ist wert geachtet in den Augen Jesu, wert geachtet als Glied an seinem Leib. Kein Glied hat Grund zur Überheblichkeit. Alle Glieder sind voneinander abhängig. Wir brauchen die Mitgläubigen, ihre Geduld, ihre Vergebung, ihre Treue, ihre Barmherzigkeit. Es gibt so vieles in unserem Leben, wo wir ohne den anderen nicht auskommen. Wir sind Glieder, die zusammengehören in einer hohen Verpflichtung, einer Aufgabe, aus der wir nicht entlassen werden, bis wir am Ziel sind! (Lies Ps.119,63; 133,1-3; Phil.1,3-8; 2.Tim.1,16-18.) Erlebt man etwas von dieser Zusammengehörigkeit in unserer Gemeinde? Wir werden sehr beobachtet - besonders auch von Menschen, die noch nicht zu seinem "Leib", das heißt zur Jesus-Gemeinde, gehören. Können unsere Beobachter feststellen, dass unser gemeinsames Haupt uns trotz der großen Unterschiedlichkeit eine herzliche Verbundenheit schenkt? "Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus" (Eph.4,15.16).








 

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