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Nächste Andacht: Ein Mensch kann nur EINEN Herrn haben Vorige Andacht: Ein unauflösliches Band Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 12.12.2001 Bibelstelle: Epheser 4,4; Hebräer 11,13-16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Christen sind reich, weil sie eine Hoffnung haben Epheserbrief 4,4 EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen seid zu EINER Hoffnung eurer Berufung; 4,5 EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe; 4,6 EIN Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. Hebräerbrief, Kap. 11 13 Sie alle waren Menschen, die sich fest auf Gott verließen. Doch sie starben, ohne daß sich Gottes Verheißung zu ihren Lebzeiten erfüllte. Lediglich aus der Ferne haben sie etwas davon gesehen und sich darüber gefreut; denn sie wußten genau, daß sie auf dieser Erde nur Gäste und Fremde sind. 14 Wer aber zugibt, hier nur ein Fremder zu sein, der sagt damit auch, daß er seine wirkliche Heimat noch sucht. 15 Unsere Väter betrachteten das Land, aus dem sie weggezogen waren, nicht als ihre Heimat; dorthin hätten sie ja jederzeit zurückkehren können. 16 Nein, sie sehnten sich nach einer besseren Heimat, nach der Heimat im Himmel. Deshalb bekennt sich Gott zu ihnen. Er will ihr Gott und Herr sein; denn für sie hat er seine Stadt im Himmel gebaut. "Berufen zu einer Hoffnung!" Was mag diese Aussage für die Menschen in Ephesus bedeutet haben, die bisher ohne Gott und ohne Hoffnung in der Welt lebten! Und was bedeutet es mir, "dass wir wiedergeboren sind zu einer lebendigen Hoffnung"? Die Hoffnung war für Paulus keine blasse Ahnung, vielmehr erfüllte sie sein Herz mit Gewissheit und war ihm immer gegenwärtig, so dass er den Christen in Thessalonich schreiben konnte: "Wir sind bekehrt, um dem lebendigen Gott zu dienen und seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten." Erhellt diese frohe Hoffnung auch unsere Tage? (Lies Tit.2,13; Offb.3,11.) Viele Menschen unserer Zeit sehen keine Hoffnung für die Zukunft. Fragen wie diese belegen es: Warum, wozu dies alles? Es lohnt sich ja doch nicht! Ich erwarte nichts mehr vom Leben. Wie reich sind wir Christen, die wir eine Hoffnung haben, die über die vergängliche Zeit hinausreicht. Wir wissen aufs allergewisseste: Jesus kommt! "Nur noch eine Weile, dann wird er, der da kommen soll, erscheinen und nicht mehr auf sich warten lassen." Wenn wir das Wiederkommen des Herrn Jesus erwarten, dann wollen wir auch Konsequenzen ziehen. Gottes Wort gibt uns den Maßstab, an dem wir uns ausrichten können. "Seht alles mit nüchternem Blick im Licht der nahen Ewigkeit und rechnet freudig auf die wunderbare Gnade, die euch bei dem Offenbarwerden Jesu Christi entgegenkommt." (Lies 1.Petr.1,13-15; 1.Kor.5,7.8; Dan.12,10.) Noch sind wir auf dem Weg, aber "unsere Hoffnung ist wie ein sicherer Anker, der schon jetzt hineinreicht in das himmlische Allerheiligste". "Wenn Christus, der unser Leben ist, erscheint und offenbar wird, dann werdet auch ihr offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit" (Hebr.6,18.19; Kol.3,4). Wir warten dein, o Gottessohn, und lieben dein Erscheinen. Wir wissen dich auf deinem Thron und nennen uns die Deinen. Wer an dich glaubt, erhebt sein Haupt und sieht dir froh entgegen, du kommst uns ja zum Segen! Ph.Fr.Hiller
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