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nächsten Text: Bei Gott ist kein Ding unmöglich vorherigen Text: In Liebe miteinander verbunden sein Archiv Datum: Montag, 17.12.2001 Bibelstelle: Lukas 8,8.11.15; Psalm 119,11.56.57.174 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ich behalte Dein Wort in meinem Herzen Lukas-Evangelium 8,8 Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre! 8,11 Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. 8,15 Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld. Psalter 119,11 Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige. 119,56 Das ist mein Schatz, dass ich mich an deine Befehle halte. 119,57 Ich habe gesagt: HERR, das soll mein Erbe sein, dass ich deine Worte halte. 119,174 HERR, mich verlangt nach deinem Heil, und an deinem Gesetz habe ich Freude. Welch eine Möglichkeit, sich vom Wort Gottes prägen zu lasssen! Der Dichter des 119. Psalms durchlebte alle Situationen seines Lebens mit dem Wort Gottes. Wir lesen: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege... Ich behalte dein Wort in meinem Herzen... Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht... Ich wache auf, wenn es noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort. Hiob sagte: Ich bewahrte die Reden deines Mundes bei mir. Im Gleichnis vom Sämann erklärte Jesus der Volksmenge: Der Same ist das Wort. Einiges fiel auf das gute Land und trug hundertfältig Frucht. Das auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen. Das Sinnen über Gottes Wort, das Nachdenken über Jesu Worte und sein Leben bringen Weite und Tiefe in unser Leben. Wir werden innerlich reich. (Lies Ps.119,14.162; Spr.4,20-22; Joh.15,7.8.) Vergesslichkeit ist ein Symptom unserer Zeit, genauso die Unfähigkeit, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden, Bleibendes vom Vergänglichen. Wir nehmen alles in uns auf und ersticken so das Wahre und Entscheidende in einer Masse von Belanglosigkeiten. Die Neugier, alles mitzubekommen, die Angst, zu kurz zu kommen, sind dabei die unbewussten Motive, die geheimen Triebkräfte. Sind wir im Grunde nicht längst unfähig geworden, überhaupt noch Worte zu behalten oder gar in unserem Herzen zu bewegen, das heißt, darüber nachzudenken? Angesichts dieser Lage wollen wir uns in dieser vorweihnachtlichen Zeit auf Maria, die Mutter Jesu, besinnen. Sie ruft uns gleichsam zu: Mensch, werde wesentlich, beschränke dich, ersticke nicht in der Flut von Worten, erkenne und behalte das Entscheidende, bewege es in deinem Herzen, und du wirst wieder ein Mensch, der glauben, hoffen und lieben kann (S.Meurer). (Lies Luk.2,19.51b; Matth.4,4; Kol.3,16; Ps.19,8-12.)
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