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nächsten Text: Alle menschlichen Gedanken gefangen nehmen und Christus unterstellen vorherigen Text: Ich behalte Dein Wort in meinem Herzen Archiv Datum: Dienstag, 18.12.2001 Bibelstelle: Lukas 1,26-38; Psalm 99,5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Bei Gott ist kein Ding unmöglich Lukas-Evangelium 1,26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 1,27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 1,28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 1,29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 1,30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. 1,31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 1,32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 1,33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 1,34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 1,35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 1,36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei. 1,37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 1,38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr. Psalter 99,5 Erhebet den HERRN, unseren GOTT, betet an vor dem Schemel seiner Füsse; denn ER ist heilig. Als der Engel Gabriel zu Maria nach Nazareth kam und ihr Gottes Plan eröffnete, hatte sie nur eine Frage: Wie soll das zugehen? Am Schluss seiner erklärenden Worte sprach der Engel: Bei Gott ist kein Ding unmöglich! Wenn für Maria auch alles unfassbar blieb, so sagte sie eindeutig ja zu Gottes Plan mit ihr und lieferte sich Gott ohne Vorbehalte aus: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Sie konnte das. Weil sie die Schriften des Alten Testaments kannte und weil sie bereit war, ihren eigenen Willen unter den Willen des Allmächtigen zu stellen. Leider gibt es Christen, die viel Zeit darauf verwenden, gegen den Willen Gottes anzukämpfen. Was könnte geschehen, wenn sie bereit würden, Gottes Willen für ihr Leben anzunehmen! (Lies Ps.40,6.9.) - Maria dachte über die Worte des Engels nach. Was sie bewegte, das kam über ihre Lippen. Ihr Lied redet von dem inneren Glück, das sie empfand: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes! (Luk.1,46-55; vgl.1.Sam.2,1-8; Ps.145,5-7.21). Schon aus diesen Anfangsworten hören wir den Jubel der echten Freude heraus. Obwohl ihr ein schwerer Weg bevorstand, nennt sie Gott ihren Heiland, der allein ihr Retter und Helfer ist. Daran hielt sie fest, als ihr Alltag in Nazareth und auf dem beschwerlichen Weg nach Bethlehem hart und mühsam wurde. Was du gesagt hast, präge ich mir tief ein. Deine Tröstungen beglücken meine Seele. Wo vertraut wird, da ist Freude! - Mit Gottes Wort im Herzen haben wir die Kraft, auch Schwierigkeiten, von deren Bewältigung wir uns noch keine Vorstellung machen können, getrost entgegenzusehen,. (Lies Ps.119,10.11.50.74.166; 5.Mose 11,18; 30,14.)
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