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22.12. Was Gott mit uns vorhat, ist immer das Beste

21.12. Praktisch mit Gottes Wort leben

20.12. Tut alles ohne zweifelnde Überlegungen!

19.12. Alle menschlichen Gedanken gefangen nehmen und Christus unterstellen

18.12. Bei Gott ist kein Ding unmöglich

17.12. Ich behalte Dein Wort in meinem Herzen

16.12. In Liebe miteinander verbunden sein
 
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Datum: Mittwoch, 19.12.2001
Bibelstelle: Jesaja 49,4-6; Philipper 4,6.7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Alle menschlichen Gedanken gefangen nehmen und Christus unterstellen



Jesaja


49,4 Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz, wiewohl mein Recht bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott ist.


49,5 Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat, daß ich Jakob zu ihm zurückbringen soll und Israel zu ihm gesammelt werde, - darum bin ich vor dem HERRN wert geachtet, und mein Gott ist meine Stärke -,


49,6 er spricht: Es ist zu wenig, daß du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.




Philipperbrief


4,6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!


4,7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.




Wir erinnern uns an Jesajas Klage, an die Gedanken, die er in seinem Innern wälzte, und die ihn sehr unglücklich machten: „Ich dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst.“ Gott jedoch ließ Jesaja nicht im Dunkel der Entmutigung, er sprach mit ihm darüber, wozu er ihn berufen hatte: „Ich habe dich zum Licht der Nationen gemacht, dass du mein Heil seiest bis ans Ende der Erde.“ Bedrücken solche Gedanken, wie Jesaja sie hatte, vielleicht auch manchen unter uns? Jesus ist da und will uns von entmutigenden Gedanken befreien, denn er hat wichtige Aufgaben für uns: „Ihr seid das Licht der Welt... Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ „Geht hin in alle Welt...“ (Lies Ps.27,14; 37,4.5; Jes.35,4a; 2.Kor.5,20.) - Sacharja musste Israel sagen, wie Gott das Denken gegeneinander, übereinander ansah: „Denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen“ (Sach.7,10; 8,17). Jesus griff das Thema über die Gedanken bei einer Gruppe von Schriftgelehrten auf und fragte sie: „Warum denkt ihr Arges in euren Herzen?“ - Auch die Jünger sprach er darauf an. Als er ihnen nach seiner Auferstehung erschien, „fürchteten sie sich und meinten, sie sähen einen Geist. Da sprach er zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz?“ (Matth.9,4; 12,35; Luk.11,17; 24,38). Jesus kann unser Denken verändern. Wir dürfen ihn darum bitten: „Lass das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein“ (Ps.19,15). Durch sein Wort, das wie ein Licht in unser Innerstes fällt, und durch die Wirkung des Heiligen Geistes sollen gute Gedanken in unserem Herzen Raum gewinnen - Gedanken der Liebe, Gedanken, die zum Miteinander führen, Gedanken und Kräfte, die uns Gottes Willen wichtig machen. Paulus schrieb den Korinthern: „Alle menschlichen Gedanken nehmen wir gefangen und unterstellen sie Christus“ (2.Kor.10,5; lies Eph.4,23; Hebr.4,12; Ps.19,15).








 

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