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nächsten Text: Praktisch mit Gottes Wort leben vorherigen Text: Alle menschlichen Gedanken gefangen nehmen und Christus unterstellen Archiv Datum: Donnerstag, 20.12.2001 Bibelstelle: Jakobus 1,4-7; Philipper 2,14.15 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Tut alles ohne zweifelnde Überlegungen! Jakobusbrief 1,4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei. 1,5 Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird sie ihm gegeben werden. 1,6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird. 1,7 Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde. Philipperbrief 2,14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt, Jakobus berichtet von zweifelnden Gedanken, die uns überfallen können: Meine Brüder, ... bittet aber im Glauben und zweifelt nicht. Ein Zweifler ist unbeständig auf all seinen Wegen. Wie kann ein Zweifelnder etwas von Gott empfangen, wenn er sich nicht eins macht mit ihm im Glauben? (Lies Hebr.11,6.) Paulus forderte die Christen in Philippi auf: Tut alles ohne zweifelnde Überlegungen! Zweifel im Herzen ist viel verbreiteter, als wir denken. Es kann vorkommen, dass er einen Menschen geradezu beherrscht. Wehrt man ihm nicht, dann weicht die Freude an der verheißenen Gegenwart Gottes, und das Gotteslob schweigt. Maria gab dem Zweifel keinen Raum. Bei der Hochzeit zu Kana zweifelte sie nicht daran, dass Jesus helfen konnte, vertraute darauf, dass er auch helfen wollte. Trotz der schroffen Zurückweisung erwartete sie, dass er handeln werde. Deshalb konnte sie den Dienern sagen: Was er euch sagen wird, das tut! (Lies 1.Sam.17,37; Dan.3,17; Apg.27,25; Röm.4,18-21.) Ganz anders verhielt sich der Jünger Thomas, der nicht an die Auferstehung des Herrn Jesus glauben konnte. Ihn musste Jesus vom Zweifel befreien. Er sprach zu ihm: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! ... Selig sind, die nicht sehen und doch glauben (Joh.20,24-31). Wenn wir uns in zweifelnden oder negativen Gedanken verlieren, werden wir belastete Leute. Von Maria können wir lernen, wie man mit göttlichen Gedanken lebt und dem Zweifel keinen Raum gibt: Sie bewahrte und bewegte Gottes Wort in ihrem Herzen. (Lies Ps.16,8; 34,6; 123,1.2; Hebr.3,1; 12,2.3.) Hilf uns dein Wort bewahren, Herr, im Herzen fest und rein, und präg du selbst es immer mehr uns tief und gründlich ein. Dein Wort erfülle uns mit Kraft und siegendem Vertraun, bis wir nach dieser Fremdlingschaft von Angesicht dich schaun. Diakonissenmutterhaus Aidlingen
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