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Datum: Freitag, 21.12.2001
Bibelstelle: Jeremia 30,2; 36,1.2
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Praktisch mit Gottes Wort leben



Jeremia


30,2 "So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreib alle meine Worte auf einer Buchrolle nieder!


36,1 Im 4. Regierungsjahr König Jojakims, des Sohnes Josias, sprach der Herr zu Jeremia:


36,2 "Nimm eine Buchrolle und schreib alle Botschaften auf, die ich dir seit der Regierungszeit Josias für Israel, Juda und die anderen Völker gegeben habe!




Können wir überhaupt in unseren Gedanken Gottes Wort bewahren, wenn wir täglich so viel Irdisches zu bedenken haben? Was können wir tun, dass wir nach dem Lesen in unserer Bibel nicht alles sofort wieder vergessen? Wir können von Jeremia lernen, der den Befehl bekam: „So spricht der Herr: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch!“ Wir möchten den Rat wiederholen, den Schwester Berta Kempf früher schon einmal in einem Bibellesezettel gegeben hat, denn er ist heute noch genauso hilfreich: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für mich eine Hilfe ist, wenn ich in meinen kleinen Taschenkalender, den ich immer bei mir habe, schreibe, was mir der Herr in der Stille am Morgen unterstrichen hat. So kann ich es während des Tages immer wieder lesen und in meinem Herzen bewegen.“ (Lies 2.Mose 17,8-14; Ps.102,18.19; Röm.15,4.) Das Auswendiglernen von Bibelworten oder geistlichen Liedern ist eine ebenso gute Möglichkeit, dass Herz und Gedanken von dem erfüllt und bewegt werden, was Jesus wichtig ist. So erzählte eine Mutter, was es ihr bedeutet, Worte Gottes auswendig zu lernen. Noch andere Frauen in ihrer Gemeinde machen das. Wenn sie im Hauskreis zusammenkommen, tauschen sie sich über das aus, was Gott ihnen in seinem Wort wichtig machte und was sie damit erlebten. Durch die Beschäftigung mit Gottes Wort machten einige die Erfahrung, dass es ihnen leichter fällt, ihre Aufgaben in der Familie im Geist und in der Liebe Jesu zu bewältigen. „Wo Menschen mit Gottes Wort leben, bleibt das nicht verborgen. Ja, es kann nicht verborgen bleiben, weil solche Menschen eine Wohltat für ihre Umgebung sind. Und Wohltaten spürt man“ (Th.Sorg). „Schreibe meine Gebote auf die Tafel deines Herzens, so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und Menschen gefällt“ (Spr.3,3.4; lies Ps.19,8-12; 2.Tim.3,16.17).








 

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