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Nächste Andacht: Maria lebte in dem Bewusstsein: Christus, der Herr! Vorige Andacht: Der König aus Juda behält für immer die Macht Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 26.12.2001 Bibelstelle: Lukas 1,46-51; Psalm 16,11 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Maria wurde mit Freude erfüllt Lukas-Evangelium 1,46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn 1,47 und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes; 1,48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder. 1,49 Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist. 1,50 Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten. 1,51 Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn. Psalter 16,11 Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. Was bewirkte es, dass Maria mit dem Wort Gottes lebte? Wir erfahren nichts aus Marias Vergangenheit, wissen nicht, ob sie von Natur aus fröhlich oder eher traurig gestimmt war. In ihre kleine Welt trat Gott ein, an ihr handelte er, sie wollte er gebrauchen. In ihrem Lobgesang lernen wir in Maria eine junge Frau kennen, die mit dem Wort der Schrift vertraut war und darin lebte. Ohne einzelne Psalmverse wörtlich anzuführen, werden wir an folgende Aussagen erinnert: Bei dir ist Freude die Fülle... Du hast mir ein neues Lied in meinen Munde gegeben, zu loben unsern Gott! Maria besingt ihren Herrn: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes. (Vgl.1.Sam.2,1-7; Ps.30,12.13; 32,11; 97,11.12.) Gott loben - das ist unser Amt, heißt es in einem Choral. Gott loben, ihn anbeten, ihm danken ist ein untrügliches Zeichen echten Glaubens. Denn dann geht es nicht mehr um uns selbst und unsere Wünsche, sondern um Gott und um seinen Willen und seine Ehre. Und wo man den Herrn anbetet, schenkt er Freude. Die große Freude, die allem Volk - jedem von uns - widerfahren ist, soll sich in unserem Leben zeigen. In ihrer Jugend gab es bei Christa von Viebahn eine Zeit, in der ihr Leben nicht so den Stempel der Freude trug, sie war ernst und still. Von einer befreundeten Dame wurde sie darauf angesprochen: Christa, du hast so viel mit Jesus erlebt, aber du siehst nicht fröhlich aus, und doch steht in Gottes Wort: Die Freude am Herrn ist eure Stärke! Dieser Hinweis führte zu einem Wendepunkt in Christas Leben. Die Freude an Jesus und seinem Wort und die Liebe zu den Menschen wurden geradezu ein Kennzeichen ihrer Persönlichkeit. (Lies Ps.34,6; Jes.61,10; Zef.3,14-17; Röm.15,13.)
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