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Datum: Donnerstag, 27.12.2001
Bibelstelle: Lukas 2,11; Psalm 45,12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Maria lebte in dem Bewusstsein: Christus, der Herr!



Lukas-Evangelium


2,11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.




Psalter


45,12 Den König verlangt nach deiner Schönheit; denn er ist dein Herr, und du sollst ihm huldigen.




Zu den Worten, die die Hirten überbrachten, gehörten auch diese: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ Maria kannte die Weissagungen von der Herrschaft des kommenden Retters aus dem Alten Testament. Der Engel Gabriel sprach zu ihr auch vom König, vom Thron, vom Reich, und sie antwortete nur: „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ (Luk.1,31-33.38). Das Wort „Christus, der Herr“, blieb im Herzen Marias, er sollte der Lenker ihres Lebens sein - ihr Herr! Es ist nicht auszudenken, was geworden wäre, wenn Maria sich nicht ohne Zögern entschlossen hätte: „Deine Magd! Christus, mein Herr!“ (Lies 2.Chron.16,9a; Ps.100,2.) Wir haben einen Herrn, der einen Anspruch an uns hat; denn wir sind um einen hohen Preis erkauft durch seinen Tod und seine Auferstehung. Jesus will Herr sein über alle Bereiche unseres Lebens - Tag für Tag. (Lies Apg.22,10; Röm.14,7-9; Ps.27,11; 143,10.) - „Christus, der Herr!“ Dazu schrieb Elisabeth Elliot: „Die Menschen wollen oft von mir wissen, wie ich in meinem Leben den Willen Gottes erkannte. Ich sage ihnen: Das Erste war, dass ich die Souveränität Gottes anerkannte. Ich stellte mich selbst rückhaltlos und für immer ihm zur Verfügung. Das bedeutete, alle Rechte ihm zu übertragen - das Recht auf mein Ich, meine Vorstellungen, das Recht, mir zu zeigen, wie ich ihm zu dienen habe... Ich sage ihnen, dass der Wille Gottes immer anders aussieht, als wir erwarten, immer größer und schließlich unendlich herrlicher, als wir es uns ausmalen können... Doch es gibt auch Tode, die gestorben werden müssen. Paulus entdeckte das. ‚Täglich‘, sagt er. Das ist einfach der Preis, den wir zahlen müssen, wenn wir das Ziel haben: Christus, mein Herr! Manche beunruhigt das. Doch was gibt es zu fürchten, wenn Christus den ersten Platz in unserem Leben einnimmt?!“ (Lies Kol.2,9.10; 2.Kor.5,14.15; Röm.12,1.11.)




 

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