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31.12. Maria lernte, Furcht zu überwinden

30.12. Maria lernte, im Glauben festzubleiben

29.12. Maria wird auf den Leidensweg vorbereitet

28.12. Marias Blick wird auf die Heiden gerichtet

27.12. Maria lebte in dem Bewusstsein: Christus, der Herr!
 
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Datum: Sonntag, 30.12.2001
Bibelstelle: Lukas 1,37; Hebräer 3,14; 10,35
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Maria lernte, im Glauben festzubleiben



Lukas-Evangelium


1,37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.




Hebräerbrief


3,14 Denn nur wenn wir wirklich bis zuletzt im Glauben fest bleiben, gehören wir zu Christus.


10,35 Werft nun euer Vertrauen nicht weg! Es wird sich erfüllen, worauf ihr hofft.




„Bei Gott ist kein Ding unmöglich!“ Als der Engel diese Worte zu Maria sagte, bestand die Unmöglichkeit in dem einmaligen, noch nie dagewesenen Geschehen. Unmöglichkeiten gab es für Maria noch viele: Kein Raum in der Herberge. Bedrohung und Flucht nach Ägypten, die Suche nach dem verlorenen Zwölfjährigen, Jesu Ablehnung von den Pharisäern und Schriftgelehrten, dem Hohen Rat, den Leuten um Herodes. Wir lesen nicht, dass Maria versucht hätte, Jesus vom Weg Gottes zurückzuhalten. Auch nach drei Jahrzehnten, in denen viele Spannungen, Ängste und Unmöglichkeiten ihr Leben bestimmten, vertraute sie den Worten, die sie im Herzen bewahrte. Sie erwiesen sich wie ein festes Band, das auch in Krisen nicht reißt. (Lies Ps.33,4; Jes.25,1; 26,4; 64,3.) Manchmal hätte Maria sich zurückziehen können. Sie tat es nicht, vielmehr wartete sie im Glauben auf Jesu Handeln, sie ging seinen Weg voll Vertrauen mit bis zu dem dunklen Tag der Kreuzigung. (Lies Joh.19,25-27; Apg.1,14; Jak.1,12; 2.Tim.4,7.8.) Wie reagieren wir, wenn Unmöglichkeiten uns in die Enge führen und eine Antwort verlangen? Sagen wir: Dafür reicht mein Glaube nicht. Ich kann diesen Weg nicht gehen. Ich kann kein Ja finden, kann mich diesen Problemen nicht stellen. Schauen wir auf das, was sichtbar vor uns ist, und lassen wir uns davon bedrängen? Die andere Frage ist auch an uns gerichtet: Wie wird Unmögliches in meinem Leben möglich? Maria lebte uns die Antwort vor: durch Vertrauen! Das Licht in die Dunkelheit der Unmöglichkeiten kommt von Jesus, der in Bethlehem in diese Welt trat und heute im Himmel thront und beständig für uns betet. Er hat einen Weg für uns. „Herr, Gott der Heerscharen! Wer ist wie du? Mächtig bist du, Herr, und deine Treue ist um dich her“ (Ps.89,9; lies 2.Kor.8,9; Luk.22,31.32; Hebr.7,25).






 

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