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03.01. Gottes Güte

02.01. Die Güte des HERRN hat kein Ende

01.01. Salz und Licht

31.12. Maria lernte, Furcht zu überwinden

30.12. Maria lernte, im Glauben festzubleiben

29.12. Maria wird auf den Leidensweg vorbereitet

28.12. Marias Blick wird auf die Heiden gerichtet
 
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Datum: Montag, 31.12.2001
Bibelstelle: Lukas 1,30; 2,10.11
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Maria lernte, Furcht zu überwinden



Lukas-Evangelium


1,30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.


2,10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;


2,11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.




Zweimal hörte Maria die Worte vom Sich-nicht-fürchten. In Nazareth sagte ihr der von Gott gesandte Engel: „Fürchte dich nicht, Maria!“ Dann brachten ihr die Hirten die Botschaft: „Fürchtet euch nicht! ... der Heiland ist geboren!“ Für Maria gab es viel zum Fürchten, vieles, wovor sie Angst hätte haben können. Denken wir an die Nacht, als Josef ihr den Befehl des Engels mitteilen musste: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten... denn Herodes hat vor, das Kind zu suchen, um es umzubringen“ (Matth.2,13-23). Grund zum Fürchten konnte sie haben, als Jesus sich in seiner Vaterstadt als Messias zu erkennen gab und die Leute von Nazareth nach anfänglichem Staunen sich ärgerten und ihn voll Zorn umbringen wollten (Luk.4,14-30). An die Worte „fürchte dich nicht“ wird sich Maria geklammert haben, während ihr Herz zitterte. Nur so konnte sie immer wieder die Ängste und Befürchtungen überwinden. (Lies 5.Mose 31,6; Ps.3,3-9; 27,1-3.) Es gibt in unseren Tagen nur wenige Menschen, die nicht mit irgendeiner Angst leben. Wir kennen es aus Erfahrung, dass Angst immer neu nach uns greift, unser Gemüt belasten oder unser Tun lähmen will. Aber auch für unser Leben gilt dieses „Fürchte dich nicht“! Das klingt wie ein Befehl: Du kannst getrost sein, denn du hast einen starken Heiland! „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben!“ (Luk.8,24.25; 12,32; Joh.16,33; Offb.1,17.18; lies Ps.56,4.5.10-14; 118,6). Marias Geheimnis soll uns durch das vor uns liegende neue Jahr Wegweiser sein: „Sie behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen!“




Gestern durfte ich erfahren deine Gnade Schritt für Schritt,


gab es überall Gefahren, du warst mit!


Morgen willst du mit mir gehen, was auch immer kommen mag,


deine Hilfe werd ich sehen - jeden Tag!




E.Schoßig






 

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