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nächsten Text: Die Stimme Gottes ist sehr herrlich vorherigen Text: Gottes Stimme weckt Leben II Archiv Datum: Donnerstag, 28.02.2002 Bibelstelle: Offenbarung 1,9-19; Psalm 93,2-5a Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Stimme, die das Zukünftige offenbart Offenbarung 1 9 Ich bin Johannes, euer Bruder, und teile mit euch Bedrängnis und Verfolgung. Wie ihr warte auch ich geduldig und standhaft darauf, daß Jesus Christus wiederkommt; dann werde ich mit euch an seiner Herrschaft teilhaben. Weil ich Gottes Wort verkündet und Jesus öffentlich bezeugt habe, wurde ich auf die Insel Patmos verbannt. 10 An einem Sonntag war es, als Gottes Geist mich ergriff. Ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, durchdringend wie eine Posaune: 11 "Schreibe alles auf, was du siehst, und sende das Buch an die sieben Gemeinden: nach Ephesus, Smyrna und Pergamon, nach Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodicea." 12 Ich drehte mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Da sah ich sieben goldene Leuchter. 13 Mitten zwischen ihnen stand einer, der wie ein Mensch aussah. Er hatte einen langen Mantel an, und um die Brust trug er einen goldenen Gürtel. 14 Die Haare auf seinem Kopf waren wie weiße Wolle, ja leuchtend weiß wie Schnee. Seine Augen glühten wie Feuerflammen, 15 die Füße glänzten wie flüssiges Gold im Schmelzofen, und seine Stimme dröhnte wie ein tosender Wasserfall. 16 In seiner rechten Hand hielt er sieben Sterne, und die Worte aus seinem Mund wirkten wie ein scharfes, doppelschneidiges Schwert. Sein Gesicht leuchtete strahlend hell wie die Sonne. 17 Als ich das sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Aber er legte seine rechte Hand auf mich und sagte: "Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, 18 und ich bin der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich für immer und ewig, und ich habe Macht über den Tod und das Reich des Todes. 19 Schreibe alles auf, was du siehst: das, was jetzt schon geschieht und was in Zukunft geschehen wird. Psalter 93,2 Von Anbeginn steht dein Thron fest; du bist ewig. 93,3 HERR, die Wasserströme erheben sich, die Wasserströme erheben ihr Brausen, die Wasserströme heben empor die Wellen; 93,4 die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe. 93,5a Dein Wort ist wahrhaftig und gewiß. Der Jünger Johannes hörte am Ende seines Lebens, nachdem er auf die Insel Patmos verbannt worden war, eine große, gewaltige Stimme. Es war nicht die vertraute Stimme aus den Erdentagen Jesu, vielmehr war es die Stimme seines auferstandenen Herrn. Er empfing eine entscheidende Botschaft aus Gottes Welt für die Gemeinden auf Erden, und Orientierung über das, was nach diesem geschehen soll. Auch für unsere gegenwärtige Zeit spricht Jesus das entscheidende Wort, er lässt uns nicht im Unklaren über das, was in der Zukunft geschehen wird (Matth.24,1-44; 1.Thess.5,1-11). Viele Ereignisse, die wir heute erleben, stehen groß und bedrückend vor uns: ob es um die Möglichkeiten menschlichen Fortschritts, die zunehmenden Weltprobleme oder die erschreckende Loslösung von Gott und die Missachtung seiner Gebote geht. Es gibt vieles, was uns in Angst versetzt. Von Johannes lesen wir: Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. - Johannes musste sich von allem abwenden, was seinen Blick äußerlich und innerlich gefesselt hatte, wie auch wir uns von manchem abwenden, 'umwenden' müssen, wenn wir die große eigentliche Wirklichkeit ins Auge fassen wollen, 'nicht das Sichtbare, sondern das Unsichtbare' (Fritz Grünzweig). (Lies 2.Kor.4,14-16; Hebr.10,35-37.) Am Schluss der Offenbarung hörte Johannes abermals eine große Stimme vom Thron her, die sprach: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen. Er wird bei ihnen wohnen... das Erste ist vergangen (Offb.21,3.4). Was muss Johannes bei diesen Worten empfunden haben! Ich hatte viel Kummer in meinem Herzen, aber deine Tröstungen erquickten mich (Ps.94,18.19; 25,14). Und noch einmal hörte er: Siehe, ich komme bald (Offb.22,7.20). Das Leben mit der Stimme Gottes ist an jedem neuen Tag unser Vorrecht. Es ist ein Leben im Heute und zugleich ein Leben mit der Perspektive Gottes für die Zukunft: Siehe, ich komme bald!
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