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22.03. Gott hat einen guten Plan mit mir

21.03. Zuversicht in Gott

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19.03. Gott ist für Lasten zuständig

18.03. Wer angebunden ist, kommt nicht voran

17.03. ER wird’s wohl machen

16.03. Vom Umgang mit Lasten
 
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Datum: Dienstag, 19.03.2002
Bibelstelle: 2.Mose 2,11-15; Psalm 126,1.2
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott ist für Lasten zuständig



2.Mose 2


11 Mose war erwachsen geworden. Einmal ging er los, um zu sehen, wie seine israelitischen Brüder zu harter Arbeit gezwungen wurden. Dabei wurde er Zeuge, wie ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen Mann aus seinem Volk!


12 Mose sah sich nach allen Seiten um, und als er sich überzeugt hatte, daß außer ihnen niemand in der Nähe war, schlug er den Ägypter tot und verscharrte ihn im Sand.


13 Am nächsten Tag ging er wieder dorthin und sah zwei Hebräer miteinander streiten. "Warum schlägst du einen Mann aus deinem eigenen Volk?" fragte Mose den, der im Unrecht war.


14 Der Mann erwiderte: "Was geht dich das an? Bist du unser Aufseher oder Richter? Willst du mich jetzt auch umbringen wie gestern den Ägypter?" Mose erschrak. "Es ist also doch herausgekommen!" dachte er.


15 Als der Pharao von Moses Tat erfuhr, wollte er ihn hinrichten lassen. Doch Mose flüchtete nach Midian. Dort machte er an einem Brunnen Rast.




Psalter


126,1 EIN WALLFAHRTSLIED. Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden.


126,2 Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Dann wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan!




Im Lasten ablegen ist Mose für uns ein Vorbild. Als er in Ägypten die Last sah, unter der die Israeliten litten, war seine erste Reaktion, dass er selbst eingriff und den Ägypter tötete, der einen Israeliten geschlagen hatte. Aber der Versuch, in eigener Kraft zu helfen, scheiterte. Mose musste fliehen und konnte vierzig Jahre lang nichts für sein Volk tun. Während seiner Zeit im Exil wirkte Gott an dem Mann, den er gebrauchen wollte. (Vgl.Jer.18,1-4.) Mose musste lernen, dass Gott selbst für Lasten zuständig ist. „Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao tun werde... Ich bin der Herr, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch von ihrer Knechtschaft erretten und will euch durch einen ausgestreckten Arm und große Gerichte erlösen“ (2.Mose 6,1-7; vgl.Richt.6,11-16; Jer.1,4-10). Die Lasten, die Mose zu tragen hatte, als er das Volk durch die Wüste führte, wären für ihn untragbar gewesen, wenn er nicht gelernt hätte, im Gebet seine Lasten bei Gott abzulegen. Wir lesen von Murren und Weinen und Vorwürfen des Volkes. Es kamen die persönlichen Angriffe durch Aaron und Mirjam hinzu. Schließlich erlebte er die Empörung durch Korach, Datan und Abiram. Was für Lasten und wie viele Lasten! (2.Mose 15,22-25; 17,1-4.8-16; 4.Mose 12,1-3.13; 14,1ff). Einmal sagte Mose - es kommt uns fast ungehörig vor, dass er so aufgebracht zu Gott sprach: „Warum tust du so übel an deinem Knecht?... Habe ich denn dieses Volk geboren, dass du zu mir sagst: Trage es in deinem Busen, wie ein Wärter einen Säugling trägt...“ In diesem Notschrei vor Gottes Angesicht erkennen wir, dass Mose gelernt hatte, dass Gott für Lasten zuständig ist. Zu ihm konnte er kommen, so wie es ihm ums Herz war, um Hilfe und Ent-Lastung zu finden. „Du hast mich ermutigt, in meiner Seele war Kraft!“ (Lies Ps.99,6; 138,3.)






 

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