Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

05.05. Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen

04.05. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten

03.05. Jesus kommt nie zu spät

02.05. Jesus ist es wert, dass wir unser Leben ihm ganz hingeben

01.05. Gott zählt nicht die Gaben, ER wiegt sie

30.04. Was unser Herz nicht zutiefst trifft, verändert auch unser Leben nicht

29.04. Dankend und erwartungsvoll nach oben schauen

28.04. Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht
 
nächsten Text: Jesus ist es wert, dass wir unser Leben ihm ganz hingeben
vorherigen Text: Was unser Herz nicht zutiefst trifft, verändert auch unser Leben nicht
Archiv



Datum: Mittwoch, 01.05.2002
Bibelstelle: Markus 12,41-44; 2.Korinther 8,1-5; 9,6.7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott zählt nicht die Gaben, ER wiegt sie



Markus-Evangelium


12,41 Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein.


12,42 Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig.


12,43 Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.


12,44 Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.




2.Korinther


8,1 Nun will ich euch berichten, was Gottes Gnade in den Gemeinden der Provinz Mazedonien bewirkt hat.


8,2 Obwohl die Christen dort wegen ihres Glaubens viele Schwierigkeiten ertragen mußten, waren sie doch voller Freude und haben trotz ihrer großen Armut sehr viel für andere gegeben.


8,3 Ich kann bezeugen, daß sie bereitwillig gaben, was sie nur geben konnten, und sogar mehr als das.


8,4 Dabei brauchte ich um ihre Spende gar nicht zu bitten. Im Gegenteil! Sie haben es als ein Vorrecht angesehen, sich an der Hilfe für die Christen in Jerusalem beteiligen zu dürfen.


8,5 Sie haben sehr viel mehr getan, als wir jemals erwarten konnten, denn sie opferten sich geradezu selbst. Zuerst stellten sie sich dem Herrn zur Verfügung, danach auch uns. Das taten sie im Gehorsam Gott gegenüber.


9,6 Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten.


9,7 So soll jeder für sich selbst entscheiden, wieviel er geben will, und zwar freiwillig und nicht, weil die anderen es tun. Denn Gott liebt den, der fröhlich und bereitwillig gibt.




Als sich Jesus mit seinen Jüngern im Tempelbereich aufhielt, sollten sie wieder eine neue Entdeckung machen. Eine Witwe näherte sich dem Opferkasten. Die Jünger hielten es vielleicht nicht für lohnend hinzuschauen, was sie einwarf, denn sie hatte nicht viel. Was konnte sie schon einlegen? Und obwohl sie fast nichts hatte, legte sie doch alles ein. Sie übte in aller Verborgenheit ganze Liebe und ganze Hingabe. „Jesus rief seine Jünger zu sich.“ Er wollte mit ihnen über diese Frau und ihr Opfer sprechen. Vielleicht neigten sie dazu, auch gering zu achten, was die Welt gering achtet. Die Jünger mussten entdecken, dass Jesus anders dachte und anders urteilte über das, was man Gott gibt. Er sieht nicht auf die Größe des Opfers, vielmehr in das Herz des Gebers. (Lies 1.Sam.16,7b; 1.Chron.28,9.) Menschen beurteilen das Herz nach den sichtbaren Taten, der Herr beurteilt die Tat nach dem Herzen. Ihm war kostbar, dass die Frau alles hergab, was sie besaß, während andere von ihrem Überfluss gaben. Sie hätte ihr „Scherflein“ auch teilen können, was sie aber nicht tat. Ihre innere Haltung löste Freude bei Jesus aus. Ob die Jünger das Eigentliche an diesem Erlebnis entdeckten? Jesus sprach nicht von dem kleinen Geldstück, das war wirklich fast nicht der Rede wert, er sprach über die Herzenshaltung der Hingabe. „Gott zählt nicht die Gaben, er wiegt sie. Diese Frau zeigte ein ganzes Vertrauen, das von jeder Sorge und Angst, sie selbst könne nun im Mangel stecken und unversorgt bleiben, ungetrübt bleibt. Hingabe ohne Vorbehalt, darauf kommt es ihm an. Jesus sieht nicht das Opfer an, sondern das Herz“ (Fr.Rienecker). Eine wichtige Entdeckung für Jesus-Nachfolger: Der Herr sieht in mein Herz. Ungeteilte Hingabe ist ihm wertvoll, erfreut ihn. (Lies Matth.6,33; Röm.12,1.2; vgl.2.Chron.31,20.21.)






 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto