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03.05. Jesus kommt nie zu spät

02.05. Jesus ist es wert, dass wir unser Leben ihm ganz hingeben

01.05. Gott zählt nicht die Gaben, ER wiegt sie

30.04. Was unser Herz nicht zutiefst trifft, verändert auch unser Leben nicht
 
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Datum: Freitag, 03.05.2002
Bibelstelle: Johannes 11,1-27; Hebräer 13,5-6
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus kommt nie zu spät



Johannesevangelium


11,1 Es lag aber einer krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf Marias und ihrer Schwester Marta.


11,2 Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar getrocknet hatte. Deren Bruder Lazarus war krank.


11,3 Da sandten die Schwestern zu Jesus und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank.


11,4 Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.


11,5 Jesus aber hatte Marta lieb und ihre Schwester und Lazarus.


11,6 Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war;


11,7 danach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!


11,8 Seine Jünger aber sprachen zu ihm: Meister, eben noch wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dorthin ziehen?


11,9 Jesus antwortete: Hat nicht der Tag zwölf Stunden? Wer bei Tag umhergeht, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.


11,10 Wer aber bei Nacht umhergeht, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.


11,11 Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken.


11,12 Da sprachen seine Jünger: Herr, wenn er schläft, wird's besser mit ihm.


11,13 Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber, er rede vom leiblichen Schlaf.


11,14 Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;


11,15 und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, damit ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm gehen!


11,16 Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den Jüngern: Laßt uns mit ihm gehen, daß wir mit ihm sterben!


11,17 Als Jesus kam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grabe liegen.


11,18 Betanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa eine halbe Stunde entfernt.


11,19 Und viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, sie zu trösten wegen ihres Bruders.


11,20 Als Marta nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.


11,21 Da sprach Marta zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.


11,22 Aber auch jetzt weiß ich: Was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.


11,23 Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.


11,24 Marta spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tage.


11,25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;


11,26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?


11,27 Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.




Hebräerbrief


13,5 Seid nicht hinter dem Geld her, sondern zufrieden mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat uns versprochen: "Niemals werde ich euch verlassen. Ich werde für euch sorgen, daß es euch an nichts fehlt!"


13,6 Deshalb können wir voller Vertrauen bekennen: "Der Herr hilft mir, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?"




Was haben die Jünger wohl erwartet, als die Botschaft sie erreichte: „Siehe, der, den du lieb hast, liegt krank“? Dass Jesus zwei Tage an dem Ort blieb, wo er war, muss für sie unbegreiflich gewesen sein. Bewegte ihn die Nachricht denn gar nicht? Wenn er Lazarus wirklich lieb hatte, warum zögerte er dann mit dem Aufbruch? Obgleich ihm niemand eine neue Nachricht gebracht hatte, wusste Jesus, wie es um Lazarus stand. Als er sich schließlich mit den Jüngern auf den Weg nach Betanien machte, sagte er ihnen frei heraus: „Lazarus ist gestorben“, und fügte dieser schmerzlichen Botschaft hinzu: „und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dagewesen bin, damit ihr glaubt.“ Was sollten die Jünger glauben? Und worüber freute sich Jesus? Die Jünger sollten noch tieferen Zugang zum Glauben bekommen, „ihre Trauer sollte in Freude verwandelt werden“. So wurden sie Zeugen der Siegesmacht ihres Herrn. (Lies 1.Petr.1,6.7; Hebr.11,1.6.) Als Marta und Maria hörten, dass Jesus kam, ging Marta ihm mit einem leisen Vorwurf entgegen: „Herr, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.“ Kam Jesus wirklich zu spät? Nein! Wäre er zu der Stunde gekommen, die nach Menschenmeinung die rechte Stunde war, dann hätten sie alle nicht miterlebt, dass Jesus stärker ist als der Tod. Das ist bis heute so geblieben: In schweren Führungen, die wir nicht verstehen, sollen wir im Glauben geübt und gestärkt werden, ihm in allen Lagen zu vertrauen. Jesus, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden, kommt nicht zu spät. „Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen.“ Mit seiner unumschränkten Macht verbindet sich seine unermessliche Liebe. „Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!“ (Lies Matth.21,22; Ps.66,10-12; 68,20.21; 1.Kor.10,13.)








 

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