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08.05. In der Herrlichkeit werden wir Jesus sehen, wie ER ist

07.05. Gott will, dass allen Menschen geholfen wird

06.05. Sinneswandel

05.05. Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen

04.05. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten

03.05. Jesus kommt nie zu spät

02.05. Jesus ist es wert, dass wir unser Leben ihm ganz hingeben

01.05. Gott zählt nicht die Gaben, ER wiegt sie
 
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Datum: Samstag, 04.05.2002
Bibelstelle: Apostelgeschichte 12,1-12; Psalm 4,9
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten



Apostelgeschichte


12,1 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu mißhandeln.


12,2 Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert.


12,3 Und als er sah, daß es den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber eben die Tage der Ungesäuerten Brote.


12,4 Als er ihn nun ergriffen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Wachen von je vier Soldaten, ihn zu bewachen. Denn er gedachte, ihn nach dem Fest vor das Volk zu stellen.


12,5 So wurde nun Petrus im Gefängnis festgehalten; aber die Gemeinde betete ohne Aufhören für ihn zu Gott.


12,6 Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis.


12,7 Und siehe, der Engel des Herrn kam herein, und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.


12,8 Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir!


12,9 Und er ging hinaus und folgte ihm und wußte nicht, daß ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen.


12,10 Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel.


12,11 Und als Petrus zu sich gekommen war, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, daß der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes errettet hat und von allem, was das jüdische Volk erwartete.


12,12 Und als er sich besonnen hatte, ging er zum Haus Marias, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele beieinander waren und beteten.




Psalter


4,9 Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, daß ich sicher wohne.




Die Entdeckung, die Petrus bei der Auferweckung des Lazarus machte, dass Jesus nicht zu spät kommt, wurde für ihn zur frohen Gewissheit, als er sich im Gefängnis befand. Petrus war nicht zum ersten Mal gefangen (Apg.4,3; 5,18.19), aber zum ersten Mal musste er damit rechnen, dass diese Nacht die letzte für ihn war. Jakobus war bereits hingerichtet. Wie konnte er damit rechnen, dass er am Leben blieb? „Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis.“ In einer solchen Situation und mit solch massiver Bewachung kann nur der schlafen, der weiß, dass sein Herr, um dessentwillen er leidet, alle Macht hat im Himmel und auf Erden und dass er bis zuletzt der Handelnde ist. (Lies Ps.138,7.8.) Petrus hatte schon viele Entdeckungen in der Gemeinschaft mit Jesus gemacht, so dass er sich ihm getrost in dieser Lage überließ. „Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes“ (Ps.27,5; lies Ps.31,20-22; 32,7; 121,1-4). Das Wunder geschah. Ein Engel des Herrn kam in der Nacht ins Gefängnis und befreite Petrus. Er erlebte als große Wirklichkeit: „Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen“ (Ps.34,8; vgl.2.Kön.6,14-17; Ps.107,13-16). „Klammere dich an die Verheißung von Gottes rechtzeitiger Hilfe und seiner Treue. Du bist nicht eingeriegelt in das Gefängnis deiner Traurigkeit, die Tür ist nur angelehnt. Du darfst jetzt schon über die Schwelle treten und über all deinem Kummer das Licht des Morgens sehen“ (H.Lamparter). Ist uns diese Geborgenheit abzuspüren als Auswirkung der Entdeckung: Jesus kommt zur rechten Zeit, er kommt nicht zu spät? (Lies Röm.8,31-39.)








 

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