Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

09.05. Die Machtfrage ist entschieden

08.05. In der Herrlichkeit werden wir Jesus sehen, wie ER ist

07.05. Gott will, dass allen Menschen geholfen wird

06.05. Sinneswandel

05.05. Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen

04.05. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten

03.05. Jesus kommt nie zu spät

02.05. Jesus ist es wert, dass wir unser Leben ihm ganz hingeben
 
nächsten Text: Sinneswandel
vorherigen Text: Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten
Archiv



Datum: Sonntag, 05.05.2002
Bibelstelle: Matthäus 16,13-23; 1.Korinther 1,18
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen



Matthäus-Evangelium


16,13 Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, daß der Menschensohn sei?


16,14 Sie sprachen: Einige sagen, du seiest Johannes der Täufer, andere, du seiest Elia, wieder andere, du seiest Jeremia oder einer der Propheten.


16,15 Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, daß ich sei?


16,16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!


16,17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.


16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.


16,19 Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.


16,20 Da gebot er seinen Jüngern, niemandem zu sagen, daß er der Christus sei.


16,21 Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.


16,22 Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht!


16,23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.




1.Korintherbrief


1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.




Kurz nachdem Petrus sein wunderbares Christusbekenntnis abgelegt hatte: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“, sprach Jesus mit seinen Jüngern von seinem Leidensweg, der ihn zum Tod am Kreuz führte. Der Schrecken des Petrus ist zu verstehen und auch seine Reaktion: „Herr, das widerfahre dir nur nicht!“ Das Leben seines Herrn konnte doch nicht am Kreuz enden! Unerträglich war für ihn der Gedanke, dass sein Meister hilflos und wehrlos wie ein Verbrecher am Kreuz hing. Das konnte Gott doch nicht zulassen! Und was sollte danach werden? War dann nicht alles am Ende? - Jesus stellte dem Nein seines Jüngers zum Kreuzesweg sein klares Ja gegenüber. Und er fügte eine Zurückweisung hinzu: „Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.“ Der aus der Nachfolge ausbrechende Petrus wird in die Nachfolge zurückgerufen. Jesus benützt ein scharfes Wort für ihn: „Satan“. „Geh weg von mir, Satan“, das heißt: du stehst mir im Weg. Du bist mit diesem Rat mein Gegner und ein Gegner Gottes, denn Gott will das Kreuz. Jesus kennzeichnete damit den Feind, der sich gern unserer Gedanken bedient. Dass Jesus seinen Jünger so benennt, macht deutlich, dass er in dieser Sache mit dem Feind einer Meinung war. Dass Jesus am Kreuz starb, sollte verhindert werden. (Lies Matth.4,1ff; Joh.8,44; 1.Petr.5,8.) Wenn die Notwendigkeit der Erlösung infrage gestellt wird, müssen klare Worte gesprochen werden. „Es ist in keinem andern das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“ - als allein der Name Jesus (Apg.4,12). Jesus beendete seine erste „Passionspredigt“ mit einem richtungweisenden Wort für alle Jünger: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Dieses Wort aus dem Mund Jesu sagt eindeutig, wozu seine Nachfolger berufen sind. (Lies Röm.8,17; 1.Petr.4,12.13; 2.Tim.2,8-12a.)






 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto