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Datum: Montag, 06.05.2002
Bibelstelle: Matthäus 16,24-26; Apostelgeschichte 20,24
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Sinneswandel



Matthäus-Evangelium


16,24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.


16,25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.


16,26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?




Apostelgeschichte


20,24 Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.




Nach der Zurechtweisung durch Jesus machte Petrus erneut die Entdeckung: Jesus will seine Jünger für sich haben! Diesen Zuspruch erfuhren sie schon bei der ersten Begegnung mit ihm. Einige rief Jesus von den Fischerbooten weg, einen anderen von der Zollstation. Sie verstanden Jesus sogleich und verließen alles und traten in seine Nachfolge ein. (Lies Matth.4,18-20; 9,9; Mark.3,13.) Tiefer gehende Entdeckungen im Blick auf die Nachfolge halten den Jünger in der Spur. Darum sind sie notwendig. Jesus stellt hohe Ansprüche, aber er lässt uns nicht allein. Trotzdem laufen wir Gefahr, Jesus zwar nachzufolgen, aber gleichzeitig uns selbst zum Mittelpunkt zu haben mit eigenen Vorstellungen vom Leben mit Jesus. Eine solche Einstellung macht sich der Feind leicht zunutze. Darum fordert Jesus seine Jünger zur Selbstverleugnung auf: „Der verleugne sich selbst und folge mir!“ (Lies Matth.26,41; Röm.14,7.8.) Wie leicht steht unser Ich der Herrschaft unseres Herrn Jesus im Weg, weil wir im allgemeinen sehr leidensscheu sind. Petrus war es ebenfalls. Ihn erschütterte die Rede seines Herrn von dem bevorstehenden Weg zum Kreuz tief. Es war nicht nur die Liebe zu Jesus, auch seine Leidensscheu sprach mit, als er Jesus hindern wollte, denn so hatte er sich das Leben mit Jesus nicht vorgestellt. Doch Petrus erlebte einen Sinneswandel. Der leidensscheue Petrus, der aus Angst Jesus verleugnet hatte, stand später mutig vor dem Hohen Rat. (Lies Apg.4,5-13; 5,26-42.) Die Angst um sich selber hatte er verloren, Jesus und seine Sache hatten Priorität. Er brauchte nicht mehr um sich besorgt zu sein, denn Jesus sorgte für ihn. Was Paulus schrieb, könnte auch von Petrus stammen: „Mir ist es nur um das Eine zu tun, Christus zu gewinnen und in ihm erfunden zu werden.“








 

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