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09.05. Die Machtfrage ist entschieden

08.05. In der Herrlichkeit werden wir Jesus sehen, wie ER ist

07.05. Gott will, dass allen Menschen geholfen wird

06.05. Sinneswandel

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04.05. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten
 
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Datum: Dienstag, 07.05.2002
Bibelstelle: Apostelgeschichte 10,1-35; Jesaja 43,18.19
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott will, dass allen Menschen geholfen wird



Apostelgeschichte


10,1 Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde.


10,2 Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.


10,3 Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten; der sprach zu ihm: Kornelius!


10,4 Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind vor Gott gekommen, und er hat ihrer gedacht.


10,5 Und nun sende Männer nach Joppe und laß holen Simon mit dem Beinamen Petrus.


10,6 Der ist zu Gast bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt.


10,7 Und als der Engel, der mit ihm redete, hinweggegangen war, rief Kornelius zwei seiner Knechte und einen frommen Soldaten von denen, die ihm dienten,


10,8 und erzählte ihnen alles und sandte sie nach Joppe.


10,9 Am nächsten Tag, als diese auf dem Wege waren und in die Nähe der Stadt kamen, stieg Petrus auf das Dach, zu beten um die sechste Stunde.


10,10 Und als er hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, geriet er in Verzückung


10,11 und sah den Himmel aufgetan und etwas wie ein großes leinenes Tuch herabkommen, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde.


10,12 Darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels.


10,13 Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iß!


10,14 Petrus aber sprach: Oh nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Verbotenes und Unreines gegessen.


10,15 Und die Stimme sprach zum zweiten Mal zu ihm: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten.


10,16 Und das geschah dreimal; und alsbald wurde das Tuch wieder hinaufgenommen gen Himmel.


10,17 Als aber Petrus noch ratlos war, was die Erscheinung bedeute, die er gesehen hatte, siehe, da fragten die Männer, von Kornelius gesandt, nach dem Haus Simons und standen an der Tür,


10,18 riefen und fragten, ob Simon mit dem Beinamen Petrus hier zu Gast wäre.


10,19 Während aber Petrus nachsann über die Erscheinung, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich;


10,20 so steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.


10,21 Da stieg Petrus hinab zu den Männern und sprach: Siehe, ich bin's, den ihr sucht; warum seid ihr hier?


10,22 Sie aber sprachen: Der Hauptmann Kornelius, ein frommer und gottesfürchtiger Mann mit gutem Ruf bei dem ganzen Volk der Juden, hat Befehl empfangen von einem heiligen Engel, daß er dich sollte holen lassen in sein Haus und hören, was du zu sagen hast.


10,23 Da rief er sie herein und beherbergte sie. Am nächsten Tag machte er sich auf und zog mit ihnen, und einige Brüder aus Joppe gingen mit ihm.


10,24 Und am folgenden Tag kam er nach Cäsarea. Kornelius aber wartete auf sie und hatte seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen.


10,25 Und als Petrus hereinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und betete ihn an.


10,26 Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch.


10,27 Und während er mit ihm redete, ging er hinein und fand viele, die zusammengekommen waren.


10,28 Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, daß es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Fremden umzugehen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, daß ich keinen Menschen meiden oder unrein nennen soll.


10,29 Darum habe ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich geholt wurde. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt holen lassen.


10,30 Kornelius sprach: Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich um die neunte Stunde in meinem Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem leuchtenden Gewand


10,31 und sprach: Kornelius, dein Gebet ist erhört, und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott.


10,32 So sende nun nach Joppe und laß herrufen Simon mit dem Beinamen Petrus, der zu Gast ist im Hause des Gerbers Simon am Meer.


10,33 Da sandte ich sofort zu dir; und du hast recht getan, daß du gekommen bist. Nun sind wir alle hier vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn befohlen ist.


10,34 Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht;


10,35 sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.




Jesaja


43,18 Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!


43,19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.




Eine weitere wichtige Entdeckung machte Petrus auf dem Dach eines Hauses in Joppe. Beim Beten bereitete ihn der Herr auf etwas ganz Neues vor. Durch ein Gesicht und eine Stimme rief ihn der Herr aus seiner alten Denkweise heraus. Petrus wurde aufgefordert, „Unreines“ zu essen, was den Juden ausdrücklich verboten war (3.Mose 11,1ff; 22,8). Dreimal hörte er die Stimme, die zu ihm sprach: „Schlachte und iss!“ Diesen Befehl konnte er nur ablehnen: „Nie aß ich etwas Gemeines oder Unreines.“ Vielleicht ist manchem Ähnliches geschehen wie Petrus. Wir kommen in eine Lage, ohne einen erkennbaren Sinn darin zu sehen. Uns fehlt einfach der Durchblick. So stand Petrus vor einer ungeheuren Herausforderung. Der Herr achtete auf ihn und half ihm, den neuen Weg zu erkennen und auch zu beschreiten. Die entscheidende Verstehenshilfe


kam durch die Boten aus Cäsarea. Dass Petrus die heidnischen Männer ins Haus bat und dann mit ihnen ging, zeigt, dass Petrus das Neue verstanden hatte. Als der Heilige Geist auf die Versammlung im Haus des Kornelius fiel, wurde seine neue Erkenntnis wunderbar bestätigt und er sprach sie aus: „Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen meiden oder unrein nennen soll.“ Petrus erkannte Gottes Rettungswillen, der alle Menschen mit einbezieht. Welch segensreiche Folgen erwuchsen aus der Gebetszeit! Das Bild von den unreinen Tieren benützte Gott, um ihm seinen umfassenden Heilsplan vor Augen zu führen. „Auch den Heiden hat Gott die Umkehr zum Leben gegeben.“ Petrus gehorchte und ging in das heidnische Haus, um die frohe Nachricht vom Heil in Jesus Christus zu verkündigen. So wurde er zum Sprachrohr der Liebe Gottes. Die Entdeckung des Petrus will auch uns in Bewegung bringen, denn „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkennntis der Wahrheit kommen.“ (Lies 1.Tim.2,4-6; Apg.11,1-3.15-18; 15,1.2.6-12.)




 

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