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nächsten Text: Jesus ist unser Hoherpriester im Himmel vorherigen Text: In der Herrlichkeit werden wir Jesus sehen, wie ER ist Archiv Datum: Donnerstag, 09.05.2002 Bibelstelle: Lukas 24,50.51; Markus 16,19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Machtfrage ist entschieden Lukas-Evangelium 24,50 Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. 24,51 Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Markus-Evangelium 16,19 Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Heute feiern wir den Himmelfahrtstag. Viele Menschen freuen sich über einen freien Tag, haben aber Schwierigkeiten mit der Himmelfahrt von Jesus Christus, die der Anlass dieses Festes ist. - Was bedeutet uns die Himmelfahrt? Kann man sie sich so naiv vorstellen, wie Lukas und Markus davon schreiben? Jesus wurde zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr... (Apg.1,9.10). Wir können die Himmelfahrt von Jesus Christus weder beweisen noch erklären - und wir sollen das auch gar nicht. Wir brauchen sie uns nicht einmal vorzustellen. Was mit seiner Himmelfahrt gemeint ist, sprengt alle menschlichen Denk- und Vorstellungsmöglichkeiten (Th.Sorg). Der Jünger Johannes, der miterlebte, wie Jesus zum Himmel aufgehoben wurde, durfte später einen Blick in den Himmel tun, wie wir es in der Offenbarung lesen. Er sah inmitten des Thrones ein Lamm stehen, wie geschlachtet. Einer der Ältesten, die um den Thron waren, sprach zu ihm: Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda (Offb.4,1.2; 5,5.6). Weil Jesus als Lamm das Erlösungswerk vollbrachte, wurde er auch der Löwe, dem die Macht des Siegers gegeben ist: Jesus hat ein Opfer für Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden (Hebr.10,12.13). Der Platz zur Rechten des Vaters, den Jesus einnimmt, ist der Platz der höchsten Machtvollkommenheit - auch über die Mächte dieser Welt. Nicht die Machthaber auf Erden sprechen das letzte Wort. Die Machtfrage ist entschieden! Und dieser Herr, der im Himmel, der unsichtbaren Wirklichkeit Gottes lebt, sagte uns seine Gegenwart zu: Ich bin bei euch alle Tage! (Lies Matth.28,18; Eph.1,19-23; Phil.2,8-11; 1.Petr.3,22.)
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