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18.05. Menschen der Hoffnung

17.05. Die Bewohner der Erde lernen Gottes Gerechtigkeit

16.05. Weit mehr als wir erbitten und erahnen können

15.05. Mit einer glaubenslosen Haltung betrüben wir Gott

14.05. Einsicht in die Geheimnisse Christi

13.05. Abraham glaubte auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war

12.05. Misstrauen ist das Gegenteil von Hoffnung

11.05. Hoffet auf IHN allezeit, liebe Leute
 
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Archiv



Datum: Dienstag, 14.05.2002
Bibelstelle: Epheser 3,2-4
Autor: Hellmut Hentschel (Hellmut.Hentschel@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Einsicht in die Geheimnisse Christi



Epheserbrief


3,2 ihr habt ja gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch gegeben hat:


3,3 Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, wie ich eben aufs kürzeste geschrieben habe.


3,4 Daran könnt ihr, wenn ihr's lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen.




Christen sollen Menschen sein, die durchblicken. Paulus kannte das Alte Testament und er spricht in seinen Briefen auch von Visionen und Offenbarungen, die er von Gott empfangen hat. Wir verfügen heute über das gesamte Wort Gottes in gedruckter Form. Alle Erkenntnis, die wir brauchen, haben wir in diesem Wort. Theoretisch zumindest. Denn wir müssen den HERRN täglich, ja ständig bitten, dass wir erkennen, was ER in Seinem Wort meint. Den Sinn des Wortes Gottes kann uns nur der Heilige Geist vermitteln. Deshalb sollen wir die Bibel niemals lesen, ohne mit Gott vorher gesprochen zu haben. Wir sollten die Bibel niemals lesen, ohne mit Gott über unsere Schuld, über unser Versagen, über unsere Sünde gesprochen zu haben. Durch das Lesen der Bibel kommen wir Gottes Atem nahe. Das Aufschlagen der Bibel vergleiche ich immer mit dem Gang des Hohenpriesters in das Allerheiligste. Nur mit dem Unterschied, dass der Hohepriester heilige Handlungen vollzog. Wir dagegen können durch Gottes Wort Gottes Gedanken erkunden. Wir schlagen das Buch auf und lesen die Gedanken Gottes, die er mit der Welt hat, die er mit unserer Gesellschaft hat, die er mit uns persönlich hat, mit jedem einzelnen von uns. Dabei ist die Bibel nicht einmal ein magisches Buch. Die Bibel ist Gottes Wort an uns! Ist das nicht wunderbar? Der große Gott neigt sich zu uns kleinen Menschen herab und spricht mit uns durch Sein Wort. Und was machen wir? – Wir erlauben uns auch mal ein Päuschen. „Nein, heute habe ich noch nicht in der Bibel gelesen“, das höre ich oft.




Doch was tun Christen, für die das Bibellesen nur eine lästige Pflicht ist? – Sie schließen sich vom Reden Gottes aus. Sie schließen sich vom Antworten Gottes auf ihre Probleme aus. Im Endeffekt müssen Christen, die aufs Bibellesen verzichten, ihre Probleme allein lösen, weil sie irgendwann mit ihrem Latein am Ende sind. Auch der beste Konfirmandenunterricht, auch jahrelanges Bibellesen schafft kein Polster, auf dem man sich ausruhen kann. Gott will jeden Tag zu uns sprechen. Er hat Anspruch darauf. Er hat Anspruch darauf, dass wir IHM unser Ohr leihen. Und ER hat uns eine Menge zu sagen.




Nun fragen manche Leute, warum Christen so unterschiedliche Erkenntnisse haben. Das kann zwei Gründe haben: Grund 1 – Unterschiedliche Erkenntnisse resultieren aus der unterschiedlichen Investition an Zeit für Gottes Wort. Grund 2 – Es gibt gar keine unterschiedlichen Erkenntnisse, sondern nur unterschiedlichen Gehorsam.




Wer sagt denn, dass ein Kindertäufer nicht im Grunde seines Herzens weiss, dass die Glaubenstaufe, die ja auch in der Bibel empfohlen wird, die richtige und von Gott gewollte Taufe ist? Vielen geht es doch nur um die Feier, den Anlass zum Treffen mit der Familie. Und dann macht man eben eine Taufe.




Und wer sagt denn, dass Christen, die sagen, dass alle Religionen den gleichen Gott anbeten, das auch wirklich in ihrem Herzen glauben? Die werden spätestens dann, wenn ihre Tochter einen radikalen Moslem heiraten will, unsicher werden.




Und die Christen, die sagen, dass Abtreibung völlig okay ist? – Warum landen dann 60% der betroffenen Frauen später beim Psychiater, haben Alpträume, Depressionen und Ängste? Weil sie mit ihrer Schuld nicht fertig werden, und diese Schuldgefühle haben sie praktisch in ihren Genen, denn seit 4000 Jahren wird den Menschen – und zwar den Menschen fast aller Erdteile und Rassen – gesagt: „Du sollst nicht töten“.




Ich glaube, dass die ganze Welt die richtige Erkenntnis hat. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich mit Atheisten spreche, die einen so hohen ethischen, moralischen und humanistischen Anspruch haben, den ich manchmal nicht einmal bei Christen finde. Woher haben sie diesen Anspruch wohl? – Den haben sie von Gott. Paulus schreibt an die Römer in 2. Kapitel darüber, ab Vers 14: „Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen.“




Interessant, nicht wahr? Vor 2000 Jahren aufgeschrieben, und immer noch gültig. Heute sogar mehr denn je. Die Erkenntnis ist bei den Menschen wohl da, aber die Kraft zum Ausführen fehlt, wenn ich mich keiner Kraft, die über mir ist, mehr unterstellen möchte. Gott-losigkeiten führt zur seelischen Deformation. Ohne Gott leben bedeutet, dass mein Gewissen keine Impulse mehr bekommt. Ohne Gott leben, das ist ein armes Leben, das sich nur noch um Macht, Geld, Urlaub und Gesundheit dreht, und diese Dinge zum Mass erhebt. Der Gott dieser Welt ist das Geld, ist die Macht, ist die Gesundheit. Unser Gott ist anders und heisst anders! Er heisst u.a. Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater und Friede-Fürst. Er heisst Jesus Christus.







 

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