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Datum: Donnerstag, 16.05.2002
Bibelstelle: Psalm 28,7; Johannes 11,1-6.40
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Weit mehr als wir erbitten und erahnen können



Psalter


28,7 Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.




Johannes-Evangelium


11,1 Es lag aber einer krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf Marias und ihrer Schwester Marta.


11,2 Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar getrocknet hatte. Deren Bruder Lazarus war krank.


11,3 Da sandten die Schwestern zu Jesus und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank.


11,4 Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.


11,5 Jesus aber hatte Marta lieb und ihre Schwester und Lazarus.


11,6 Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war;


11,40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?




„Auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir wurde geholfen.“ Aus Wartezeiten will Gott fruchtbare Zeiten machen! Vielleicht gelingt es uns noch nicht, ohne inneren Schaden mit einer Gabe umzugehen, die wir so sehr begehren. Vielleicht würden wir stolz und stellten das Geschenk über den Geber. Schon mancher Christ ließ sich von Erfolg und Besitz so stark fesseln, dass diese Gaben die Liebe zum Herrn aus seinem Herzen verdrängten (1.Kor.4,7). Das kann ein Grund sein, wenn Gott zögert, uns diese oder jene Bitte zu erfüllen. - Es kann auch eine Aufgabe sein, die wir vor Augen haben und die wir gern erfüllen würden. Obwohl wir diesen Wunsch immer wieder vor Gott aussprachen, blieb er unerfüllt. Sollen wir in der Wartezeit verstehen lernen, dass das, was der Herr uns noch vorenthält oder versagt, gut für uns ist, vielleicht sogar das Beste? „Dieweil er Gott ist, so kann und weiß er, wie er’s aufs Beste machen soll“ (M.Luther). „Den Weg des Gerechten machst du gerade.“ Der Psalmist sagt: „Er wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.“ Gott wird handeln. Aber er hat seine Zeit. „Und ob es währt bis in die Nacht und wieder an den Morgen, soll doch mein Herz an Gottes Macht verzweifeln nicht und sorgen.“ (Lies Ps.77,5-15; Jes.26,7; Röm.8,28.) Wir haben einen Gott, „der weit mehr zu tun vermag als alles, was wir erbitten oder auch nur erdenken können“. Sollten wir nicht auf ihn hoffen und auf sein Handeln warten? Er kommt nicht zu spät, und er geizt nicht mit seinen Gaben. „Auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen. Daher frohlockt mein Herz!“ (Lies Ps.115,3; Jer.33,2.3; Phil.4,19.)








 

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