Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

21.05. Epaphroditus - Helfer in der Not

20.05. Epaphroditus - Mitarbeiter im Team des Paulus

19.05. Alle wurden mit Heiligem Geist erfüllt

18.05. Menschen der Hoffnung

17.05. Die Bewohner der Erde lernen Gottes Gerechtigkeit

16.05. Weit mehr als wir erbitten und erahnen können

15.05. Mit einer glaubenslosen Haltung betrüben wir Gott

14.05. Einsicht in die Geheimnisse Christi
 
nächsten Text: Menschen der Hoffnung
vorherigen Text: Weit mehr als wir erbitten und erahnen können
Archiv



Datum: Freitag, 17.05.2002
Bibelstelle: Jesaja 26,1-9; Psalm 57,2-4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Bewohner der Erde lernen Gottes Gerechtigkeit



Jesaja


26,1 Zu der Zeit wird man dies Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, zum Schutze schafft er Mauern und Wehr.


26,2 Tut auf die Tore, daß hineingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt!


26,3 Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verläßt sich auf dich.


26,4 Darum verlaßt euch auf den HERRN immerdar; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich.


26,5 Er erniedrigt, die in der Höhe wohnen; die hohe Stadt wirft er nieder, ja, er stößt sie zur Erde, daß sie im Staube liegt.


26,6 Mit Füßen wird sie zertreten, ja, mit den Füßen der Armen, mit den Tritten der Geringen.


26,7 Des Gerechten Weg ist eben, den Steig des Gerechten machst du gerade.


26,8 Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Wege deiner Gerichte; des Herzens Begehren steht nach deinem Namen und deinem Lobpreis.


26,9 Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.




Psalter


57,2 Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.


57,3 Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.


57,4 Er sende vom Himmel und helfe mir von der Schmähung dessen, der mir nachstellt. SELA. Gott sende seine Güte und Treue.




Nach den ersten Versen in Jesaja 26 lesen wir noch eine bewegende Aussage des Propheten Jesaja: „Wir warten auf dich, Herr, auch auf dem Weg deiner Gerichte. Nach deinem Namen und nach deinem Lobpreis geht das Verlangen der Seele ... Denn wenn deine Gerichte die Erde treffen, lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.“ Auch in Zeiten des Unglücks und des Gerichts soll es unser Anliegen bleiben: Wir aber warten auf dich, Herr, und wir warten auf das, was du in deinem Wort verheißen hast. Katastrophen werden kommen - wir erleben sie in unseren Tagen auf unterschiedlichste Weise in allen Erdteilen. Es sind bedeutsame Vorzeichen für das bevorstehende Kommen von Gottes Reich. Alle Erschütterungen - Kriege und Kriegsgeschrei, Hungersnöte, Erdbeben - sollen unser Beten bestimmen und auch unser alltägliches Leben, unsere Einstellung zu Zeit und Besitz, zu Freuden und Leiden, besonders auch unser Verhältnis zu den Menschen, denen wir ein klares Zeugnis von Jesus Christus schuldig sind. „Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Denn nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht ausbleiben.“ Dem Warten ist eine Grenze gesetzt: „Habt Geduld, stärkt eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen.“ Wir wollen Gott danken, dass wir in der Wartezeit nicht allein gelassen sind. Wir haben die Zusage, die uns zum Durchhalten helfen will: „Der Herr hat gesagt: Ich will meine Hand nicht von dir abtun, dich nicht im Stich lassen. Darum dürfen wir kühn und zuversichtlich sprechen: Der Herr ist mein Helfer, darum will ich mich nicht fürchten, was können mir Menschen tun?“ (Hebr.10,35-37; 13,5.6; Jak.5,8; lies Ps.107,1.2; 108,1-5).








 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto