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25.05. Gott will in aller Trübsal trösten

24.05. Epaphroditus - Gott hat sich über ihn erbarmt

23.05. Epaphroditus - Um Christi Willen dem Tode nahe gekommen

22.05. Epaphroditus - Bruder, Mitarbeiter und Mitstreiter

21.05. Epaphroditus - Helfer in der Not

20.05. Epaphroditus - Mitarbeiter im Team des Paulus

19.05. Alle wurden mit Heiligem Geist erfüllt

18.05. Menschen der Hoffnung
 
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Datum: Dienstag, 21.05.2002
Bibelstelle: Philipper 2,25-30; Sprüche 25,13
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Epaphroditus - Helfer in der Not



Philipperbrief


2,25 Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Mitarbeiter und Mitstreiter ist und euer Abgesandter und Helfer in meiner Not;


2,26 denn er hatte nach euch allen Verlangen und war tief bekümmert, weil ihr gehört hattet, daß er krank geworden war.


2,27 Und er war auch todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit zu der anderen hätte.


2,28 Ich habe ihn nun um so eiliger gesandt, damit ihr ihn seht und wieder fröhlich werdet und auch ich weniger Traurigkeit habe.


2,29 So nehmt ihn nun auf in dem Herrn mit aller Freude und haltet solche Menschen in Ehren.


2,30 Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode so nahe gekommen, da er sein Leben nicht geschont hat, um mir zu dienen an eurer Statt.




Sprüche


25,13 Wie die Kühle des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein getreuer Bote dem, der ihn gesandt hat, und erquickt seines Herrn Seele.





„Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Mitarbeiter und Mitstreiter ist und euer Abgesandter und Helfer in meiner Not.“ Wussten die Philipper, dass Paulus in Not war und sandten sie deshalb Epaphroditus mit einer Gabe für den Lebensunterhalt nach Rom? Am Schluss des Philipperbriefes schreibt der Apostel: „Ihr habt mir wohlgetan, dass ihr euch meiner Bedrängnis angenommen habt“ (Phil.4,14). Doch nun schien der Zeitpunkt gekommen, Epaphroditus wieder als Boten und Beauftragten nach Philippi zurückzusenden. Getrost sollte er sich auf den Heimweg machen. Er brauchte sich keine unnötigen Gedanken zu machen, ob es richtig war, Paulus schon zu verlassen. In einem Schreiben des Apostels an die Philipper heißt es: „Nehmt ihn herzlich als euren Bruder auf und freut euch, wenn er zu euch kommt.“ (Lies 2.Kor.9,6-14; Hebr.13,16; Gal.6,6.) Es mag sein, dass Paulus nicht nur wegen der Verhöre und des zu erwartenden Urteils in Bedrängnis war. Die äußere Not, die fehlenden finanziellen Mittel mögen ihn ebenfalls bedrückt haben. Darum nennt er Epaphroditus „Helfer in meiner Not“ oder „Diener meines Bedarfs“. Sein Kommen muss für Paulus ein sichtbarer Beweis des Wortes Jesu gewesen sein: „Euer himmlischer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet“ (Matth.6,8). Gott hatte dafür gesorgt, dass die Philipper an ihre Verantwortung für Paulus erinnert wurden und in Epaphroditus den Mann fanden, der mutig und entschlossen die Gabe nach Rom brachte. - „Diener meines Bedarfs!“ Gott sucht heute Menschen, die bereit sind, sich für die Bedürfnisse seiner Kinder und der vielen Menschen in Not einzusetzen. Dabei geht es nicht immer in erster Linie um finanzielle Unterstützung, sondern noch mehr um die persönliche Zuwendung, um Teilnehmen, Trost, Ermutigung in der schwierigen Situation. (Lies Apg.28,15; 2.Kön.6,15.16; Jes.41,6.)




 

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