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Datum: Samstag, 25.05.2002
Bibelstelle: Philipper 2,27; Psalm 69,14.17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott will in aller Trübsal trösten



Philipperbrief


2,27 Und er war auch todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit zu der anderen hätte.




Psalter


69,14 Ich aber bete zu dir, HERR, zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.


69,17 Erhöre mich, HERR, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit.




Paulus schreibt, dass Gott sich über ihn erbarmte, damit er nicht eine Traurigkeit nach der andern erleiden musste. Welche „Traurigkeiten“ drückten wohl Paulus nieder? War es die lange und immer noch nicht absehbare Zeit der Gefangenschaft? Waren es Christen in den Gemeinden, die „das Ihre suchten“ und nicht in erster Linie für Jesus und seine Sache eintraten? Die eigene Ohnmacht? Schließlich der Gedanke, dass die schwere Erkrankung des Epaphroditus zum Tode führen könnte? Wer von uns kennt nicht Tage, vielleicht auch Wochen, in denen Kummer, Sorge und Herzeleid uns bedrücken? Ein Gebet von S. Naegeli unter der Überschrift „Versandete Tage“ können wir in einer solchen Zeit zu unserem Gebet machen: „Herr, mein Gott, es gibt Tage, an denen alles versandet ist: die Freude, die Hoffnung, der Glaube, der Mut. Es gibt Tage, an denen ich meine Lasten nicht mehr zu tragen vermag: Meine Krankheit, meine Einsamkeit, meine ungelösten Fragen, mein Versagen. Herr, mein Gott, lass mich an solchen Tagen erfahren, dass ich nicht allein bin, dass ich nicht durchhalten muss aus eigener Kraft, dass du mitten in der Wüste einen Brunnen schenkst und meinen übergroßen Durst stillst. Lass mich erfahren, dass du alles hast und bist, dass ich in dir wieder finde, was ich verloren habe. Lass mich glauben, dass du meine Wüste in fruchtbares Land verwandeln kannst.“ Gott weiß, wie viel Traurigkeit wir tragen können, und „Gott ist treu; der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt“. „Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal“ (1.Kor.10,13; 2.Kor.1,3.4; lies 1.Petr.4,19; Jak.5,11; Ps.119,81.82.153.154).




 

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