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Datum: Sonntag, 26.05.2002
Bibelstelle: Philipper 2,27; Psalm 34,2-7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: In der Gemeinschaft mit Gott werden wir getröstet



Philipperbrief


2,27 Und er war auch todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit zu der anderen hätte.




Psalter


34,2 Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.


34,3 Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, daß es die Elenden hören und sich freuen.


34,4 Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen!


34,5 Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.


34,6 Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.


34,7 Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten.




„Gott hat sich über Epaphroditus erbarmt; ... damit ich nicht eine Traurigkeit nach der anderen hätte.“ Sind das nicht ungewöhnliche Worte aus dem Mund des Mannes, der den Philippern zuruft: „Freuet euch... ich freue mich... freut euch mit mir“? Aber Freude ist nichts Selbstverständliches. Freude war und ist angefochten und umkämpft. Leid und Traurigkeit machten nicht Halt vor Paulus. Wie jeder andere erfuhr er Leid als Leid, Schmerz als Schmerz und Trauer als Trauer. Und doch ist da ein Unterschied: Kinder Gottes sind mit ihrem Leid, mit ihrem Schmerz und ihrer Trauer nicht allein gelassen. Jesus ist ein „Heiland in der Not“. „Er kann trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jes.63,8; 66,13). In der Gemeinschaft mit ihm werden wir getröstet. Jesus selber sagt: „Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ Im Brief an die Gemeinde in Korinth schrieb Paulus darüber: „Aber Gott, der die Geringen tröstet, der tröstete auch uns.“ Diese Erfahrung machte auch schon der Psalmist: Gott tröstet, er erquickt und richtet auf: „Du hast eine drückende Last auf unsere Lenden gelegt, du hast Menschen über unser Haupt kommen lassen, wir sind in Feuer und Wasser geraten. Aber du hast uns herausgeführt und erquickt“ (Ps.66,11.12; Matth.5,4; 2.Kor.7,6; lies 2.Thess.2,16.17). Im Aufblick zu Jesus werden wir getröstet. Er hilft uns, die Ereignisse aus seiner Perspektive zu sehen. „Das muss ich lernen: Nicht nur den Vordergrund der Dinge sehen. Alles in meinem Alltag hat auch seinen Hintergrund. Meine Krankheit, mein Gesundwerden, mein Beruf, meine Niederlagen, meine Erfolge, meine Einsamkeit, mein Wieder-froh-Werden. Und dieser Hintergrund meines ganzen Alltags ist nicht ein unabänderliches totes Schicksal, sondern ein liebender Gott, der es gut mit mir meint“ (J.Blunck).


Gott macht es gut, weil er uns so sehr liebt und uns so gern das Allerbeste gibt. Zwar können wir das oft nicht sehn und seine Wege nicht verstehn,


doch bleibt’s dabei, denn Gott ist treu: Gott macht es gut.


Diakonissenmutterhaus Aidlingen




 

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