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Datum: Montag, 27.05.2002
Bibelstelle: Philipper 2,25-30; Johannes 13,34.35
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Epaphroditus - ein Beispiel für Liebe in der Gemeinde



Philipperbrief


2,25 Ich habe es aber für nötig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Mitarbeiter und Mitstreiter ist und euer Abgesandter und Helfer in meiner Not;


2,26 denn er hatte nach euch allen Verlangen und war tief bekümmert, weil ihr gehört hattet, daß er krank geworden war.


2,27 Und er war auch todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit zu der anderen hätte.


2,28 Ich habe ihn nun um so eiliger gesandt, damit ihr ihn seht und wieder fröhlich werdet und auch ich weniger Traurigkeit habe.


2,29 So nehmt ihn nun auf in dem Herrn mit aller Freude und haltet solche Menschen in Ehren.


2,30 Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tode so nahe gekommen, da er sein Leben nicht geschont hat, um mir zu dienen an eurer Statt.




Johannes-Evangelium


13,34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.


13,35 Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.





Nachdem Epaphroditus sich von seiner schweren Erkrankung erholt hatte, hielt Paulus es für richtig, ihn nach Philippi zurückzusenden. Er gab Epaphroditus den Brief mit, in dem er zum Ausdruck brachte, wie groß dessen Sehnsucht nach ihnen allen war. Paulus kannte die Christen in Philippi und er ahnte, dass die vorzeitige Rückkehr des Epaphroditus vermutlich Fragen aufwarf. Der Gedanke lag nahe: Warum hatte er den Apostel in Rom so schnell verlassen? Wie sollten sie ihm begegnen, sich ihm gegenüber verhalten? Es konnten sich unterschwellig zerstörende Gedanken einschleichen, die Schaden anrichteten. Paulus beugte mit Feingefühl eventuellen Missverständnissen vor. Mit Liebe und Hochachtung schreibt er von Epaphroditus. Niemand sollte ihm einen Vorwurf machen. Niemand sollte denken, er habe seinen Auftrag nicht erfüllt. Epaphroditus hatte für Jesus gelebt, für ihn gearbeitet, um Jesu willen sein Leben nicht geschont. Er war für Paulus „ein Bruder, ein Mitarbeiter und ein Mitstreiter“. Wir erkennen, es war ihm wichtig, dass die Gemeinde Epaphroditus freudig aufnahm und sich mit ihm darüber freute, was der Herr an ihm getan hatte. So bahnte er ihm den Weg zurück in die Gemeinschaft der Christen in Philippi. „Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich!“ (Lies Röm.12,9.10; 14,19; 16,1.2; 1.Kor.10,24; Phil.2,4.)






 

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