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Datum: Freitag, 31.05.2002
Bibelstelle: Jesaja 12,1-6; 2.Mose 15,1.2
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Danklied der Erlösten



Jesaja


12,1 Zu der Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, HERR, daß du bist zornig gewesen über mich und dein Zorn sich gewendet hat und du mich tröstest.


12,2 Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.


12,3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.


12,4 Und ihr werdet sagen zu der Zeit: Danket dem HERRN, rufet an seinen Namen! Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget, wie sein Name so hoch ist!


12,5 Lobsinget dem HERRN, denn er hat sich herrlich bewiesen. Solches sei kund in allen Landen!


12,6 Jauchze und rühme, du Tochter Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir!




2.Mose


15,1 Damals sangen Mose und die Israeliten dieses Lied zu Ehren des Herrn: "Ich will dem Herrn singen, denn er ist mächtig und erhaben, Pferde und Reiter warf er ins Meer!


15,2 Der Herr hat mir Kraft gegeben und mich froh gemacht; nun kann ich wieder singen. Er hat mich gerettet! Er ist mein Gott, ihn will ich preisen! Er ist der Gott meines Vaters, ihn allein will ich ehren.




Die Jahreslosung: „Gott ist meine Rettung, ihm will ich vertrauen und niemals verzagen“, hat uns angeregt, uns mit dem ganzen Kapitel Jesaja 12 zu beschäftigen, das überschrieben ist: Das Danklied der Erlösten. Über das Thema „Leben aus dem Dank“ sprach Altlandesbischof Th.Sorg: „Danken ist heute ‚out‘, Klagen ‚in‘, und auch das Fordern: ‚Ich muss alles haben, und zwar sofort.‘ Auf diesem Boden aber kann geistliches Leben weder wachsen noch zu einer Gestalt finden. Wie wahr ist dem gegenüber das Wort Friedrichs von Bodelschwingh: ‚Die tiefste Kraft des Lebens ist der Dank.‘ Wir müssen uns durch diesen Satz fragen lassen, ob die heute so weit verbreitete Lustlosigkeit und Unzufriedenheit - auch unter uns - nicht aus einer ebenso verbreiteten Undankbarkeit kommt. Undankbarkeit aber ist die Frucht einer tiefen Beziehungsstörung. Wenn unsere Beziehung zu Gott, zu Jesus Christus nicht mehr geordnet ist, gerät auch die Beziehung zu uns selber und zu den Menschen um uns her in eine Schräglage. Was heißt nun aber danken? Danken heißt, von der Gabe aufsehen zum Geber... Leben wir dankbar?“ (Lies Ps.100,4; Hebr.13,15; Kol.1,12-24; 3,15.) Das Danklied des Propheten Jesaja entstand in einer Zeit, in der Israel den Zorn Gottes schmerzlich spürte. Dem Propheten ist ein Blick in die Zukunft geschenkt, auf „jenen Tag“, wenn sich Gottes Zorn gewendet hat und sein Heil Wirklichkeit geworden ist. Für ihn gab es keinen Zweifel, dass dieser Tag kommen wird. Sein Danklied hat zwei Teile. Im ersten Teil (V.1-3) lesen wir das Zeugnis von Gottes großer Barmherzigkeit und seiner wunderbaren Rettung: „Dein Zorn hat sich gewendet, und du tröstest mich!“ Im zweiten Teil (V.4-6) wird das persönliche Danklied zu einem Bekenntnis- und Zeugnislied. Was Gott getan hat, soll in der ganzen Welt bekannt werden. Diesen Auftrag haben wir heute noch. (Lies Apg.4,12; Röm.1,16; 2.Kor.5,19.20.)




 

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