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Datum: Sonntag, 30.06.2002
Bibelstelle: Hebräer 1,2; Galater 4,4-7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das ist für mich, das ist alles für mich!



Hebräerbrief


1, 2 Doch jetzt, in diesen letzten Tagen, sprach Gott durch seinen Sohn Jesus Christus zu uns. Durch ihn schuf Gott die Welt, und ihn hat er auch zum Erben über diese Welt eingesetzt.




Galaterbrief


4,4 Aber zu der von Gott festgesetzten Zeit sandte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren und den Forderungen des Gesetzes unterstellt.


4,5 Er sollte uns befreien, die wir Gefangene des Gesetzes waren, damit Gott uns als seine Kinder annehmen konnte.


4,6 Weil ihr nun seine Kinder seid, schenkte euch Gott seinen Heiligen Geist, denselben Geist, den auch der Sohn hat. Deshalb dürft ihr jetzt im Gebet zu Gott sagen: "Lieber Vater!"


4,7 Ihr seid nicht länger Gefangene des Gesetzes, sondern Kinder Gottes. Und als Kinder Gottes seid ihr auch seine Erben, denen alles gehört, was Gott versprochen hat.




„Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn.“ „... den hat er eingesetzt zum Erben über alles!“ Jesus ist der Haupterbe und seine Erbschaft teilt er mit allen, die durch ihn Kinder Gottes geworden sind. „So viele ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“ „Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben von Jesus Christus“ (Joh.1,12; Röm.8,17; Gal.3,29). Kindschaft schließt Erbschaft ein. Wem Gott Kindesrecht schenkt, den macht er auch zum Erben aller seiner Güter, dem gibt er Anteil an dem Reichtum seiner Herrlichkeit. Paulus fordert die Christen in Thessalonich auf, „des Gottes würdig zu wandeln, der euch zu seinem eigenen Reich und zu seiner eigenen Herrlichkeit berufen hat“ (1.Thess.2,12). - Noch warten wir darauf, unser himmlisches Erbe anzutreten. Es wird im Himmel für uns aufbewahrt. (Lies Jak.2,5; 1.Petr.1,3-9; 2.Kor.5,1-9.) Die Verfasser der Bibel beschreiben uns nicht in Einzelheiten, wie unser Erbe aussieht. Unserer Vorstellungskraft sind mit dem Diesseits Grenzen gesetzt. Die Ewigkeit bleibt unvorstellbar. Dennoch ist unser himmlisches Erbe nichts Unbestimmtes oder Unsicheres. Es wird unbeschreiblich und unaussprechlich herrlich sein. In freudiger Zuversicht dürfen wir darauf zuleben. Der bekannte Naturforscher Isaac Newton sagte einmal: „Wir müssen das Evangelium nicht lesen wie ein Notar ein Testament liest, sondern so, wie es der rechtmäßige Erbe liest. Der Notar liest es mit juristischem Sachverstand, aber ohne Herz. Wie anders der Erbe: Er sagt sich bei jedem Satz voller Freude und Jubel: Das ist für mich, das ist alles für mich!“ (A.Kühner). „Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, auf dass sie meine Herrlichkeit schauen.“ (Lies 1.Petr.5,10.11.)






 

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