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nächsten Text: Keine Tat kann sich mit der Tat Jesu messen vorherigen Text: Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin Archiv Datum: Mittwoch, 31.07.2002 Bibelstelle: Philipper 3,4-7; Römer 5,1 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was ist die Grundlage meines Lebens? Philipperbrief 3,4 ... obwohl ich mich auch des Fleisches rühmen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr, 3,5 der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, 3,6 nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen. 3,7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Römerbrief 5,1 Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Was meint Paulus, wenn er von Schaden spricht? Kann es sein, dass er die religiösen Vorzüge meint, die er aufgezählt hat: seine Beschneidung, seine Abstammung, sein ernsthaftes Bemühen, dass die Gebote Gottes eingehalten werden, und sein Eifer, mit dem er selbst das Gesetz bis in alle Einzelheiten zu erfüllen suchte? Daran ist nichts Schlechtes zu finden. Kann denn etwas, das keine Sünde ist, zum Schaden für unser Leben werden? Paulus hat einen anderen Maßstab gefunden. Darum schreibt er: Um Christi willen sehe ich das alles als Schaden an. Bis zu dem großen Wendepunkt seines Lebens war Paulus der Meinung, durch seine Zugehörigkeit zum Volk Israel, zum Stamm Benjamin, zur Gruppe der Pharisäer und durch seinen persönlichen Einsatz für Gott sei zwischen ihm und Gott alles in Ordnung. Erst als ihm Jesus vor den Toren von Damaskus entgegentrat, leuchtete ihm das Licht der Gnade auf. Er erkannte, dass weder menschliche Vorzüge noch das eigene Bemühen vor Gott gerecht machen können, sondern allein die von Jesus geschenkte Gerechtigkeit. Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte, und werden umsonst gerecht aus Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist (Röm.3,23.24; lies Eph.2,8.9; Kol.1,20; 2.Kor.5,19-21; Tit.3,4-7). Gerade die guten, anständigen und hilfsbereiten Menschen sind offenbar in besonderer Weise gefährdet vor Gott. Denn es sieht so aus, als ob sie keine Vergebung und keine Erlösung nötig hätten. Und gerade dieser Schein hindert sie, sich zu bekehren und ihr Leben ganz dem lebendigen Gott zur Verfügung zu stellen (J.Blunck). Worauf bauen wir unser Leben auf? Auf unsere guten und frommen Taten? Oder verlassen wir uns allein auf die Erlösung, die uns durch Jesus Christus geschenkt ist?
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