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nächsten Text: Unterweisung Asafs, Lektion 3: Zweifel und Misstrauen keinen Raum geben I vorherigen Text: Unterweisung Asafs, Lektion 1: Höre! Archiv Datum: Donnerstag, 05.09.2002 Bibelstelle: Psalm 78,1-7.12-16; 1.Petrus 5,7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 2: Bedenke, was Gott bisher getan hat Psalter 78,1 Eine Unterweisung Asafs. Höre, mein Volk, meine Unterweisung, neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes! 78,2 Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruch und Geschichten verkünden aus alter Zeit. 78,3 Was wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben, 78,4 das wollen wir nicht verschweigen ihren Kindern; wir verkündigen dem kommenden Geschlecht den Ruhm des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat. 78,5 Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel und gebot unsern Vätern, es ihre Kinder zu lehren, 78,6 damit es die Nachkommen lernten, die Kinder, die noch geboren würden; die sollten aufstehen und es auch ihren Kindern verkündigen, 78,7 daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen die Taten Gottes, sondern seine Gebote hielten 78,12 Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Gefilde von Zoan. 78,13 Er zerteilte das Meer und ließ sie hindurchziehen und stellte das Wasser fest wie eine Mauer. 78,14 Er leitete sie am Tage mit einer Wolke und die ganze Nacht mit einem hellen Feuer. 78,15 Er spaltete die Felsen in der Wüste und tränkte sie mit Wasser in Fülle; 78,16 er ließ Bäche aus den Felsen kommen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme. 1.Petrus 5,7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Asaf spricht von dem langen Weg Gottes mit seinem Volk von Ägypten bis Kanaan. Das sollte die zu seiner Zeit lebende Generation auf ihrem weiteren Weg ermutigen. Er spaltete das Meer und führte sie hindurch ... bei Tag und Nacht leitete er sie. Gott machte für sein Volk Unmögliches möglich. Tag und Nacht verließ er es nicht. - Bedenke: Wie der Herr war, so ist er noch heute. Bei allen Unmöglichkeiten, die sich uns in den Weg stellen, und den Dunkelheiten, in die wir leicht hineingeraten, verändert er sich nicht. Micha sah, wie der unvergleichliche Gott zur Rettung und Hilfe seines Volkes eingreifen wird: Er wird als ein Durchbrecher vor ihnen herziehen... (Micha 2,13). Bedenke: Er spaltete den Felsen... Er ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen. Ausgerechnet aus dem, was steinhart war, für Israel ein unbezwingbarer Widerstand - aus diesen Felsblöcken ließ Gott Bäche und Ströme entspringen. Wer von uns erlebt nicht immer wieder Härte und unvorhergesehene Widerstände? Das sind die Felsbrocken, die Jesus spalten will, damit aus ihnen Lebensströme in unser Leben fließen. Aus Schwierigkeiten entspringen Segensströme. Das ist Gottes Weg. Wir wollen, dass alles glatt verläuft und keine Hindernisse unseren Weg sperren. Bedenke: Gottes Weg jedoch ist höher und oftmals ganz anders. Das Lernziel einer solchen Situation besteht darin, Härten anzunehmen und zu bejahen, auch wenn sie unserem Naturell entgegen sind. Du hast uns geprüft... aber du hast uns herausgeführt zu überströmender Erquickung. Aus vielen Lebensbildern erfahren wir, dass Gott Menschen gebrauchen konnte, die auf sehr steinigen Wegen lernten, Hindernisse im Glauben zu überwinden. (Lies Ps.44,1-5; 77,11-21; 2.Kor.1,8-10.)
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