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nächsten Text: Unterweisung Asafs, Lektion 3: Zweifel und Misstrauen keinen Raum geben II vorherigen Text: Unterweisung Asafs, Lektion 2: Bedenke, was Gott bisher getan hat Archiv Datum: Freitag, 06.09.2002 Bibelstelle: Psalm 78,19.20; Jeremia 32,27 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 3: Zweifel und Misstrauen keinen Raum geben I Psalter 78,19 ... und redeten wider Gott und sprachen: Kann Gott wohl einen Tisch bereiten in der Wüste? 78,20 Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser strömten und Bäche sich ergossen; kann er aber auch Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen? Jeremia 32,27 "Ich bin der Herr über alle Menschen, mir ist nichts unmöglich. Es ist kaum zu fassen, dass Israel nach allen wunderbaren Erfahrungen solche Worte aussprach. Asaf nennt es ein Reden gegen Gott: Sie redeten wider Gott! Sind uns solche Worte fremd? Regt sich nicht auch bei uns Zweifel, wenn wir vor einem unlösbaren Problem stehen? Oder wenn wir hilflos und ohnmächtig der Not anderer und dem eigenen Wesen gegenüber sind? Angst und Tränen können unser Gemüt verdunkeln, und der Glaubensblick gelingt nicht. Schleicht sich nicht leicht neben dem Zweifel das Misstrauen ein: Kann Gott helfen? Und will er uns aus der Not führen oder gar befreien? Es fällt uns leichter, unseren Glauben vor anderen zu bekennen als ihn zu praktizieren. Selbstverständlich denken und sagen wir: Gott kann! Aber wenn wir in Bedrängnis geraten wie Israel damals, dass Wasser und Brot ausbleiben, glauben wir dann dennoch, dass der Herr uns einen Tisch bereiten kann in der Wüste? Das Lernziel aus der Unterweisung Asafs sollte sein, dass wir vertrauend festhalten: Ja, ER kann es! Er kann es auch in meinem Fall. Bis jetzt hat er mein Vertrauen nicht enttäuscht, auch wenn ich im Warten geübt wurde. Vertrauen wird belohnt! (Lies Röm.4,17-21; Hebr.11,17-19.) David bittet Gott: Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht ohne Scheu. Und während des Betens bricht sich der Glaube Bahn: Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des Herrn im Lande der Lebendigen (Ps.27,12.13; lies Ps.23,1.5; 31,14-25; 35,8.9; Matth.9,19-22).
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