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Datum: Samstag, 07.09.2002
Bibelstelle: Psalm 78,19.20; 1.Petrus 5,8.9a
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 3: Zweifel und Misstrauen keinen Raum geben II



Psalter

78,19 ... und redeten wider Gott und sprachen: Kann Gott wohl einen Tisch bereiten in der Wüste?

78,20 Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser strömten und Bäche sich ergossen; kann er aber auch Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?



1.Petrusbrief

5,8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

5,9a Dem widersteht, fest im Glauben ...



„Kann Gott wohl...?“ In einer anderen Übersetzung heißt es: „Sollte Gott wohl können?“ Misstrauen liegt in dieser Frage, als ob Gottes Macht begrenzt wäre und er nicht vollenden könnte, was er begonnen hat. Die folgenden Verse in Psalm 78 zeigen die tiefe Verletzung des liebenden Gottes: „Da der Herr das hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und Zorn stieg auf gegen Israel, weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Rettung vertrauten.“ Nehmen wir glaubensloses Reden, zweifelndes Denken zu leicht? Denken wir nicht an Golgatha, an die Erlösung und die bisherige Fürsorge und Leitung? Wagen wir bei all dem, was der Herr schon für uns getan hat, gedankenlos zu fragen: „Kann Gott?“ Kann er mir den rechten Weg zeigen, den rechten Platz geben? Kann er neues Leben erwecken, wo so viel Widerstand und so viel geistlicher Tod ist? Kann er nur andere gebrauchen? Bitten dürfen wir jederzeit, wir dürfen unsere Ängste vor den Herrn bringen, aber glaubensloses Reden hat seine Folgen. (Vgl.4.Mose 13,25-14,28.) In Vers 41 lesen wir: „Immer wieder forderten sie ihn heraus und beleidigten den Gott Israels.“ - In einer englischen Übersetzung heißt der letzte Satz: „... und sie setzten dem Heiligen Israels Grenzen.“ Das ist das Erschütternde, dass unser Unglaube Gott Grenzen setzen kann. Das glaubenslose Reden ist nicht vom Teufel oder Menschen ausgesagt, die Gott nicht kennen, vielmehr von Gottes Volk, das ihm misstraut, seine Wohltaten vergisst und ihn auf diese Weise in seinem Handeln begrenzt. (Vgl.5.Mose 6,12-19; Hebr.3,7-14; 12,15.) Wir wollen es immer besser lernen, Gott zu vertrauen, ihm keine Grenzen durch Unglauben zu setzen. Er allein hat unbegrenzte Weisheit, unbegrenzte Macht, unbegrenzte Möglichkeiten! Haben wir das nicht schon oft erlebt? (Lies Ps.103,1.2; Jes.63,7.)



Ist ein Ding unmöglich, Gott erhört Gebet! Ist kein Ausweg möglich? Gott kann, und es geht.

Gott kann, Gott kann! Nichts ist ihm zu wunderbar. Gott kann, Gott kann! O vertrau ihm ganz!

H.E.Alexander





 

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