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Datum: Sonntag, 08.09.2002
Bibelstelle: Psalm 78,41; Matthäus 9,27-30
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 3: Zweifel und Misstrauen keinen Raum geben III



Psalter

78,41 Sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.



Matthäus-Evangelium

9,27 Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrieen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!

9,28 Und als er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich das tun kann? Da sprachen sie zu ihm: Ja, Herr.

9,29 Da berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!

9,30 Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus drohte ihnen und sprach: Seht zu, daß es niemand erfahre!



„Sie setzten dem Heiligen Israels Grenzen!“ Vermutlich setzten auch wir Gott schon Grenzen mit unserem Unglauben. Vielleicht schraken wir vor seinen Forderungen zurück und zögerten, als wir Verantwortung übernehmen sollten. Satan will uns in der Nachfolge aufhalten, unseren Lauf behindern. Aber wir können wissen, dass Jesus für uns betet, wie er für Petrus gebetet hat, dass sein Glaube nicht aufhörte. (Lies Luk.22,31.32.) Gott ist bereit, jede Situation durch sein Eingreifen zu verändern. Wir sollten ihm nicht durch Glaubenslosigkeit und Mutlosigkeit Grenzen setzen. „Ich weiß, Herr, dass du alles vermagst, und dir kein Vorhaben verwehrt werden kann!“ In Matthäus 9,27 treffen wir zwei Menschen, die Jesus keine Grenzen setzten. Es waren zwei Blinde, die ihn anriefen: „Jesus, du Sohn Gottes, erbarme dich unser! Jesus spricht zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich dieses tun kann? Sie sagten ihm: Ja, Herr!“ Eine wundervolle Antwort, die es Jesus ermöglichte, sie zu heilen. „Euch geschehe nach eurem Glauben.“ Wenn Jesus uns auf einen Mangel oder ein Gebrechen anspricht: Glaubt ihr, dass ich das ändern kann? Würde er ebenso schnell von uns die Antwort hören: „Ja, Herr“? (Lies Matth.8,10.13; 9,18.25; 15,21-28; Apg.27,25.) Die Schriftstellerin H.W.Smith, die in jeder Not eine Herausforderung sah, Gottes Macht und Größe zu erfahren, schreibt: „Du findest es nicht schwer, hinsichtlich der Lenkung des Weltalls Gott zu vertrauen. Kann denn dein Fall so viel komplizierter und schwieriger sein, dass du Angst haben musst, er werde mit dir nicht fertig? Hinweg mit solch unwürdigen Zweifeln. Stelle dich auf die Kraft und Vertrauenswürdigkeit Gottes, und du wirst sehen, wie schnell die Schwierigkeiten verschwinden vor der standhaften Entschlossenheit, zu glauben.“ (Lies 2.Chron.25,8; Hiob 26,12; Ps. 93,3.4; 115,2.)





 

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