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Datum: Dienstag, 10.09.2002
Bibelstelle: Psalm 78,23-25; Johannes 6,32.33
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 4: Leben vom Brot des Himmels



Psalter

78,23 Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels

78,24 und ließ Manna auf sie regnen zur Speise und gab ihnen Himmelsbrot.

78,25 Brot der Engel aßen sie alle, er sandte ihnen Speise in Fülle.



Johannes-Evangelium

6,32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.

6,33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.



Das Manna ist ein Bild von Gottes Wort. Wie die wandernden Israeliten durch das täglich in der Wüste empfangene Manna am Leben blieben, so brauchen wir, die wir noch unterwegs sind, das „Brot des Lebens“ für unseren inneren Menschen. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht“ (5.Mose 8,3; Matth.4,4). Jeden Morgen war Manna in reicher Fülle da, nicht rationiert, nicht ärmlich. Jeder konnte sammeln nach seinen Bedürfnissen (2.Mose 16,15.16). Obwohl das Manna vom Himmel kam, war es leicht aufzunehmen. Das ist das Wichtigste und Entscheidende in unserem Glaubensleben, dass wir täglich von dem „Himmelsbrot“ essen. Unser neuer Mensch muss täglich vom Himmel her ernährt und gestärkt werden. Wie sollten wir als Kinder Gottes den Anforderungen und Auseinandersetzungen unserer Tage gewachsen sein, nach Gottes Wohlgefallen zu leben, wenn wir nicht am Morgen aus Gottes Wort Kraft und Wegweisung bekämen. Sein Wort nährt und stärkt, es hilft uns richtige Entscheidungen zu treffen. „Deine Worte waren vorhanden, und ich habe sie gegessen, und sie wurden mir zur Wonne und Freude meines Herzens.“ Paulus schreibt den Kolossern: „Lasst das Wort Gottes reichlich unter euch wohnen.“ Und Petrus schreibt den „Christen in der Zerstreuung“, die unter Menschen lebten, die Christus nicht kannten: „Wie ein neugeborenes Kind nach der Milch schreit, so sollt ihr nach dem unverfälschten Wort Gottes verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel erreichen“ (Kol.3,16; 1.Petr.2,2; lies 2.Tim.3,16.17; Ps.119,43-45.92.93.147).





 

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