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09.09. Unterweisung Asafs, Lektion 3: Zweifel und Misstrauen keinen Raum geben IV

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Datum: Mittwoch, 11.09.2002
Bibelstelle: Psalm 78,37.38; Apostelgeschichte 13,38.39
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 5: Über Schuld und Vergebung



Psalter

78,37 Ihr Herz hing nicht fest an ihm, und sie hielten nicht treu an seinem Bunde.

78,38 Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und wandte oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Grimm an ihnen aus.



Apostelgeschichte

13,38 So sei euch nun kundgetan, liebe Brüder, daß euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,

13,39 ist der gerecht gemacht, der an ihn glaubt.



Trotz der Untreue Israels blieb Gott der Barmherzige, der Sünde vergab, sodass sie weiterziehen konnten. Wenn Gott nicht barmherzig wäre, könnte wohl keiner von uns das Ziel erreichen. Es ist seine Güte, dass er uns bis heute in Jesus Christus Vergebung schenkt. „Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden“ (1.Joh.1,9; 2,1.2; lies Eph.1,7; Jes.43,24b.25). Wir müssen nicht wegen einer Sünde, in die wir bewusst oder unbewusst einwilligten, verzweifeln und den Glaubenslauf aufgeben. Leider kommt es immer wieder vor, dass wir als Nachfolger Jesu durch Sünde belastet sind. Wir sollten sogleich unser Versagen vor Jesus bekennen - manchmal wird es notwendig sein, dies auch vor Menschen zu tun, damit wir Vergebung erlangen und sie glaubend annehmen können. „Wenn du, Herr, Sünden anrechnen willst, Herr, wer wird bestehen? Doch bei dir ist Vergebung... Denn bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung, viel Vergebung ist bei ihm.“ Welch eine Gnade liegt in der Sündenvergebung! Als Freigesprochene dürfen wir unbelastet auf dem Glaubensweg weitergehen. Eindrücklich lesen wir bei David - und diese Lektion sollten wir nie vergessen: „Erst wollte ich dir, Herr, meine Schuld verheimlichen. Doch davon wurde ich so schwach und elend, dass ich nur noch stöhnen konnte... Da endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht habe ich nicht länger verschwiegen. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Vergehen bekennen. Und wirklich, du hast mir meine ganze Schuld vergeben“ (Ps.32,1-5; 51,1-6a.9.12-14).





 

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