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Archiv



Datum: Freitag, 13.09.2002
Bibelstelle: Psalm 78,70.71; Johannes 10,11-15
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unterweisung Asafs, Lektion 7: Unser guter Hirte



Psalter

78,70 ... und erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden;

78,71 von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weide und sein Erbe Israel.



Johannes-Evangelium

10,11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe.

10,12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -,

10,13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.

10,14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,

10,15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.



Die letzte Lektion, die Asaf mit uns durchnimmt, bezieht sich zunächst auf David und seinen Hirtendienst. Der Herr nahm den jungen David von den Schafen weg und machte ihn zum Hirten über sein Volk. Später rief Jesus Petrus vom Fischen weg und machte ihn zum Menschenfischer. Amos sagte von sich: „Ich bin ein Hirte, der Maulbeeren züchtet. Aber der Herr nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Gehe hin und weissage meinem Volk“ (Luk.5,8-10; Amos 7,14.15). So will der Herr jeden von uns zum Menschenfischer machen, damit das Heil in Jesus unseren Mitmenschen gesagt wird. (Lies Joh.4,35.36; 1.Kor.9,19-23.) - David wurde zum Hirten für sein Volk berufen. Wie viel mehr ist Jesus Christus der gute Hirte, der die Seinen „weidet mit aller Treue und sie leitet mit kluger Hand“. Es gibt wohl wenige Bilder in der Bibel, die unser Verhältnis zu Jesus so treffend und umfassend ausdrücken, wie das Bild vom guten Hirten. „Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ Das ist der Ausgangspunkt, dass es dieses Leben überhaupt für uns gibt. (Lies Joh.10,14.15; 1.Petr.2,24.) In dem Hirtenkapitel von Johannes 10 wird uns gesagt, was der Hirte für seine Schafe tut. Er ruft sie und führt sie. Er geht vor ihnen her, kennt sie mit Namen und versorgt sie mit allem Lebensnotwendigen. Und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen und zu ihm gehören. Das Wohl seiner Herde und das persönliche Wohl eines jeden Einzelnen liegt ihm am Herzen. Darum können wir uns getrost ihm anvertrauen. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln... Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“ (Lies 1.Mose 48,15; Ps.23,1-6; 121,4; Hebr.13,20.21.)





 

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