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nächsten Text: Himmlisches Bürgerrecht vorherigen Text: So wird es im Himmel sein Archiv Datum: Sonntag, 15.09.2002 Bibelstelle: Offenbarung 21,10; Hebräer 12,22-24 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Freut euch, dass eure Namen im Himmel eingeschrieben sind Offenbarung 21,10 Gottes Geist ergriff mich und führte mich auf einen großen, hohen Berg. Dort zeigte er mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott aus dem Himmel herabkam. Hebräerbrief 12,22 Ihr dagegen seid zum Berg Zion gekommen und in die Stadt des lebendigen Gottes. Das ist das himmlische Jerusalem, wo ihr Gott zusammen mit seinen vielen Tausend Engeln voller Freude anbetet. 12,23 Ihr gehört zu seinen Kindern, die er besonders gesegnet hat und die ein Bürgerrecht im Himmel haben. Ihr habt eure Zuflucht zu Gott genommen, der alle Menschen richten wird. Ihr gehört zu derselben großen Gemeinde wie alle diese Vorbilder des Glaubens, die bereits am Ziel sind und Gottes Anerkennung gefunden haben. 12,24 Ja, ihr seid zu Jesus selbst gekommen, durch den Gott einen neuen Anfang mit uns Menschen gemacht hat. Um euch von euren Sünden zu reinigen, hat Christus am Kreuz sein Blut vergossen. Das Blut Abels, der von seinem Bruder umgebracht wurde, schrie nach Rache, aber das Blut Christi spricht von der Vergebung. Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott. Hier wird zunächst von dem Geheimnis gesprochen, dass Johannes schauen konnte, was kein Mensch sonst je gesehen hat: Es geschah im Geist. Schon am Anfang der Offenbarung spricht Johannes davon: Ich war im Geist am Tag des Herrn. Er beschreibt einen Zustand, in dem Gott ihm besonders nahe war. Gott nahm ihn in seine Welt hinein. Mit geschärften Sinnen nahm Johannes auf, was er schauen durfte. Er konnte dabei schreiben und empfing Eindrücke aus der unsichtbaren Welt Gottes. Er bekam Aufträge und Wegweisungen für diese sichtbare Welt, damit die Gemeinde Jesu für die Zeit der Anfechtung Stärkung und Durchblick erhielt. (Lies Offb.1,10.11.) Was zeigte der Engel dem Johannes? Er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem hernieder kommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes. Im Bild der heiligen Stadt Jerusalem schaut Johannes die Gemeinde ihrem Wesen und Charakter nach. Warum wird hier Jerusalem genannt? Im Alten Bund stand dort der Tempel. Jerusalem ist gleichsam Kristallisationspunkt des Wirkens Gottes in der Welt. Auf Golgatha vor den Toren Jerusalems hat Jesus den Preis bezahlt, durch den für uns der Weg frei ist, schon jetzt in Gottes Reich zu leben. (Lies Hebr.13,12-14.) Von hier ging das Heil für alle Menschen aus und das Evangelium wurde hinausgetragen in die ganze Welt. (Lies Apg.1,4.8.) Doch schon Abraham wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. (Lies Hebr.11,9.10.13-16.) Das himmlische Jerusalem ist also ein Bild für das ewige Gottesreich, in dem gerettete Menschen leben, die Jesus lieben. Freut euch, dass eure Namen im Himmel eingeschrieben sind (Luk.10,20). Ist das auch unsere Gewissheit, unsere Freude?
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